Verkehrsplaner unterwegs / Stadt will drei Straßenbereiche in Heiligenhafen sicherer machen

Verkehrliche Optimierung gesucht

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Besondere Wachsamkeit ist gefragt: Die obere Bergstraße hat einen Knotenpunkt mit Gefährdungspotenzial.

HEILIGENHAFEN -mb/ft- Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) hatte am Dienstag Uwe Wilma und Markus Franke, beide Verkehrsplaner im „Büro Argus“, in die Warderstadt eingeladen, um über die Verkehrssicherheit in drei Bereichen der Stadt zu sprechen.

Neben der Situation in der Steinwarderstraße (wir berichteten) wurde die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Bergstraße, Höhenweg und Rubinstraße erneut unter die Lupe genommen. Um das Gefährdungspotenzial zu reduzieren, ist an der Stelle ein Kreisverkehrsplatz geplant. „Aldi und Edeka Jens stehen zu ihren Zusagen, sich am Ausbau eines Kreisverkehrsplatzes zu beteiligen“, so Müller. Einen Zwischenbericht mit vier Varianten stellte das Planungsbüro bereits im November im Stadtentwicklungsausschuss vor.

Die Verkehrsplaner seien im Rahmen eines sogenannten Sicherheitsaudits vor Ort gewesen, um Risiko- und Schwachstellen zu analysieren, erklärte Bauamtsleiter Roland Pfündl. Entlang der Bergstraße in Richtung Innenstadt bis zur Schmiedestraße habe man sich mit den Problemen des teilweise nicht vorhandenen Radweges und des schmalen, einseitigen Fußweges beschäftigt. Eine ähnliche Problematik schilderte Pfündl für den Abschnitt zwischen Wilhelmsplatz und Höhe Famila-Markt. „Dort gibt es teilweise keinen Radweg und durch die Warderschule auch einen stark frequentierten Fußweg“, erläuterte Pfündl, der das gesamte Vorhaben folgendermaßen zusammenfasste: „Unser Ziel ist es, eine verkehrliche Optimierung in den drei Bereichen zu erreichen.“

Zur nächsten Sitzungsrunde wird sich die Politik mit dem Thema wieder umfänglich beschäftigen.

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