Stadtmanagerin Sandra Hamer ist neu dabei / Hochzeitsboom in Heiligenhafen

Verstärkung für das Standesamt

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Die Personalratsvorsitzende Judith Königer (v.l.), Kuno Brandt , Leiter der Ordnungs- und Bauverwaltung, sowie Bürgermeister Heiko Müller gratulieren Sandra Hamer.

HEILIGENHAFEN -ra- Im vergangenen Jahr gab es mit 126 standesamtlichen Trauungen so viele wie noch nie zuvor in Heiligenhafen. Das Standesamt der Warderstadt ist immer mehr gefordert, doch jetzt gibt es Verstärkung: Stadtmanagerin Sandra Hamer wird zukünftig aushelfen können, die dafür nötige Prüfung hat sie kürzlich in einem zweiwöchigen Seminar in Hessen erfolgreich absolviert.

„Meine Hauptaufgaben bleiben bestehen, doch wenn es mal brennt, kann ich aushelfen“, sagte Sandra Hamer unmittelbar vor ihrer gestrigen Ernennung durch ihren Chef, Bürgermeister Heiko Müller. Neben der Hauptstandesbeamtin Nicole Uwis können ab sofort mit Janina Buß, Nicola Hapke und Sandra Hamer drei weitere Kräfte als Standesbeamtin tätig sein. „Wir haben schon jetzt 110 Hochzeitsanmeldungen für dieses Jahr. Die 126 Trauungen aus 2017 werden wir locker knacken“, berichtete Nicole Uwis, die froh ist, eine neue Kraft dazugewonnen zu haben.

Die gestiegenen Tourismuszahlen der vergangenen Jahre haben dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen Heiligenhafen auswählen, um sich an der Ostsee das Jawort zu geben. Besonders beliebt bleibt hierbei die Seebrücke, doch auch das einladende Trauungszimmer im Rathaus kann sich sehen lassen. „Fakt ist, dass die Anforderungen im Standesamt immer größer werden“, erklärte Bürgermeister Heiko Müller. Immer dann, wenn nicht EU-Bürger in Deutschland heiraten wollen, sei es eine echte Herausforderung, alle erforderlichen Unterlagen für eine Hochzeit zusammenzutragen und diese zu prüfen.

Zudem betonte Müller, dass Sandra Hamers neue Nebentätigkeit keine Auswirkungen auf ihre eigentlichen Aufgaben haben werde. „Die Stadtentwicklung hat absolute Priorität für sie, auch wenn es da sicherlich kritische Stimmen geben wird. Wir sind aktuell dabei, viele Dingen anzuschieben, die aber auch Zeit kosten.“

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