Kleingärten sind die „grünen Lungen“ der Warderstadt / Nur noch fünf freie Parzellen

Viel Lob für Zustand der Kleingärten

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Zur diesjährigen Kleingartenbegehung hatte der Vorstand des Kleingartenvereins am Sonnabend Mitglieder des neuen Stadtentwicklungsausschusses, der Stadtverwaltung, den Bürgervorsteher und den Bürgermeister eingeladen.

HEILIGENHAFEN · An den neuen Namen „Stadtentwicklungsausschuss“ müssen sich auch die Kleingärtner der Warderstadt erst noch gewöhnen. Auch wenn der Ausschuss und auch der Vorsitzende Dr. Theodor Siebel neu sind, bei der jährlichen Kleingartenbegehung, die am Sonnabend stattfand, ist es geblieben.

Lobende Worte über den Zustand der Heiligenhafener Kleingärten fanden Bürgervorsteher „Jonny“ Grönwald und der Ausschussvorsitzende nach einem Rundgang durch alle vier Heiligenhafener Kleingartenkolonien. Das Gras war gemäht, die Hecken geschnitten und auch das Gemüse stand prächtig. Überall nur zufriedene Kleingärtner, die an diesem sonnigen Tag sich mit den Besuchern über ihre schönen Gärten freuten. Wie der Vorsitzende des Kleingärtnervereins Roman Walther betonte, seien die Kleingärten „Freizeitoasen in einer hektischen Zeit“. Hier wird auch Öko-Gemüse angebaut, das auch gerne in der ganzen Familie Abnehmer findet. „Und der Trend zum Selbstanbau im eigenen Garten nimmt zu“, so Walther.

Jochen Hiller, seit 30 Jahren Kolonieobmann am Lütjenburger Weg, ist stolz auf den Zusammenhalt in der großen Kleingärtnerfamilie. In Richtung Politik gab es aber auch kritische Worte, denn im alten Bau-, Umwelt- und Kleingartenausschuss – dem Vorgänger des jetzigen Gremiums – war immer ein Mitglied des Kleingartenvereins vertreten. „Jetzt soll er nur noch in speziellen Fragen dazu kommen“, sagte Hiller bedauernd.

Kinder von heute – Kleingärtner von morgen

Vom Lütjenburger Weg führte der Weg dann in die Kleingarten-Kolonie „Hermann Peters“, wo die Kleingärtner ihr Sommerfest, verbunden mit einem großen Kinderfest feierten. Lustiges Treiben in der Hüpfburg und bei den Spielen auf der grünen Wiese davor. Als Motto für das Kinderfest hatten die Kleingärtner die Parole: „Kinder von heute – Kleingärtner von morgen“ ausgegeben. Wie Obmann Mark Thätner sagte, wolle man mit diesen Motto deutlich machen, wie wichtig es sei, Kinder und Jugendliche für den Kleingarten zu begeistern. Nachwuchssorgen habe man in der Kleingarten-Kolonie „Hermann Peters“ allerdings nicht. Alle Parzellen seien vergeben, ergänzte der 2. Obmann Volkmar Kock.

Viel Spaß hatten die Kinder beim Sommer- und Kinderfest in der Kleingartenkolonie „Hermann Peters“.

Für Leonie, deren Onkel hier auch einen Kleingarten besitzt und Maja, die oft ihre Freizeit bei Oma und Opa im Kleingarten verbringt, ist das Kinderfest ein Riesenspaß. Die Spiele und die Hüpfburg sind ständig von Kindern umlagert. Bei Kaffee und Kuchen genossen dann auch die älteren Kleingärtner das Sommerfest in der Kolonie „Hermann Peters“. „Unser besonderer Dank gilt Gerätewart Heinz und den vielen Helfern“, sagte Thätner.

In der Kleingartenkolonie „Oben Över“ ist seit einem Jahr Obfrau Kathrine Hoppe Ansprechpartner für die Kleingärtner. Auch sie freut sich über die gute Resonanz der Mitglieder der Stadtentwicklungsausschusses und der Stadtverwaltung. Zur Kleingartenbegehung gehört traditionell ein kleines Grillfest, das in diesem Jahr auf der Gemeinschaftsparzelle im „Oben Över“ ausgerichtet wurde. Auch Bürgermeister Heiko Müller hatte noch die Kleingärten hier gesichtet und voller Zufriedenheit gesagt: „Ich bin stolz auf unsere Kleingärtner, die für eine saubere, grüne Lunge in der Stadt Sorge tragen.“

Der Vorsitzende des Kleingartenvereins nahm die Gartenbegehung zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass noch fünf Kleingärten in Heiligenhafen frei seien. „Besonders für Familien mit Kinder ist ein Kleingarten eine Oase der Erholung“, warb Walther für die parzellen. Interessenten können sich beim Vorstand melden. · ft

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