Villen auf dem Heiligenhafener Graswarder verkauft

„Für solche Häuser gibt es immer einen Markt“

Das blaue Haus auf dem Graswarder ist deutschlandweit bekannt. Jetzt hat es einen neuen Besitzer. 
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Das blaue Haus auf dem Graswarder ist deutschlandweit bekannt. Jetzt hat es einen neuen Besitzer. 

Heiligenhafen -ra- Wenn ein Haus auf dem Graswarder zum Verkauf steht, ist das durchaus eine Seltenheit und wird von der Öffentlichkeit mit Interesse verfolgt. Denn in Zeiten des Internets kann jeder einen Blick in das Innere der Immobilien-Schmuckstücke werfen. Zuletzt standen gleich zwei Graswarder-Villen zum Verkauf, darunter eines der wohl meistfotografierten Privathäuser Deutschlands: das blaue Graswarder-Häuschen.

Dieses hat nun nach weniger als zwei Monaten auf dem Markt einen neuen Eigentümer gefunden. Einen offiziellen Kaufpreis gab es nicht, es konnten „Liebhabergebote von deutlich über einer Million Euro“ abgegeben werden. Auch das Graswarder-Haus Nummer sieben, das der selben Eigentümerin gehörte, ist innerhalb weniger Wochen verkauft worden. „Für solche Häuser gibt es immer einen Markt – auch oder gerade in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell haben“, sagte Cord Hansen vom zuständigen Maklerbüro Dahler & Company in Kiel. Auch Henning Kreiselmaier, Vorsitzender des Vereins für den Erhalt der Kulturdenkmale auf dem Graswarder, wurde in den vergangenen Wochen häufig von Interessenten an den zwei zum Verkauf stehenden Graswarder-Immobilien kontaktiert. „Viele hatten Fragen zu den künftigen Hochwasserschutzmaßnahmen", sagte er. Der Verein plant bekanntlich einen vorgelagerten Küstenschutz mit Holzbuhnen. 

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