Der Vorstand der Segler-Vereinigung Heiligenhafen
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Der Vorstand der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen mit Sportwart Leif Engler (v.l.), Hafenwart Jörn Richert, Schriftwart Ulrich Kunz, dem 1. Vorsitzenden „Karlo“ Schmütsch, Clubhauswartin Monika Bohnsack und Umwelt- und IT-Wart Markus Schmidt. Nicht auf dem Foto sind der 2. Vorsitzende Torsten Much und Kassenwartin Katrin Maentel.

Harte zwei Jahre durch die Corona-Pandemie

Führungsriege der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen bleibt im Amt

  • Peter Foth
    VonPeter Foth
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Auf der Herbstversammlung der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen wurde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt. In den nächsten Jahren will der Verein in die Erneuerung der Nordbrücke und in die Sanierung der Ostbrücke investieren.

  • „Karlo“ Schmütsch bleibt weiterhin 1. Vorsitzender der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen.
  • Die Erneuerung des Belages der Nordbrücke wird 22000 Euro kosten.
  • Die Aufnahmegebühr für Jugendliche wird auf 100 Euro gesenkt.

Heiligenhafen – Nach zwei Jahren Unterbrechung durch die Corona-Pandemie fand am Sonnabend wieder eine Herbstversammlung der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen (SVH) statt. Der Veranstaltungspavillon im Ferienzentrum war gut besucht. 

Durch den Lockdown hatten sich die Wahlen aufgeschoben, sodass jetzt ein kompletter Vorstand zur Wahl stand. Dabei gab es für den Vorstand ein großes Vertrauensvotum, denn alle Vorstandmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. 1. Vorsitzender ist weiterhin „Karlo“ Schmütsch, Umwelt- und IT-Wart Markus Schmidt, Hafenwart Jörn Richert und Clubhauswartin Monika Bohnsack – alle wurden für ein Jahr gewählt. Zwei Jahre im Amt bleiben der 2. Vorsitzende Torsten Much, Sportwart Leif Engler, Schriftwart Ulrich Kunz und Kassenwartin Katrin Maentel. Als Jugendwartin wurde Birte Haschen bestätigt. Als Kassenprüfer werden Heiner Schmahl und Kim Reise tätig werden. 

Die Corona-Pandemie hat auch beim SVH Spuren hinterlassen, das machte der Bericht des Vorsitzenden „Karlo“ Schmütsch deutlich. Alle Vorstandsmitglieder hatten sich bereiterklärt, ihr Amt bis zur nächsten ordentlichen Versammlung weiter auszuüben. 

Alle Veranstaltungen im vergangenen Winter abgesagt

Veranstaltungen mussten im vergangenen Winter allesamt abgesagt werden, das Klubhaus war geschlossen. Das zu Wasser bringen der Jachten konnte hingegen ohne Einschränkungen erfolgen. Beim Ansegeln am 1. Mai wurden die Flaggen und Stander schon morgens ohne Publikum gesetzt und auch eine Feier bei der Rückkehr der Jachten vom ersten Törn musste abgesagt werden. 

Zuerst waren auch die Mittwochsregatten noch nicht möglich, erst ab 15. Juni konnten diese schließlich starten, das Klubhaus geöffnet und die Seniorentreffen wieder gestartet werden. Im Sommer kamen auch wieder viele Gastlieger in den SVH-Hafen, was die Einnahmen auf das Niveau der Vorjahre einpendeln ließ. Fast wie in alten Zeiten gestaltete sich das Absegeln mit dem Gesang des Shantychors. Doch Corona ist noch nicht zu Ende. „Die Senioren haben ihre Treffen vorerst wieder abgesagt und auch zur Herbstversammlung verzeichnete der Vorstand coronabedingt Absagen“, sagte „Karlo“ Schmütsch. 

Für Sportwart Leif Engler, der schon 2019 gewählt wurde, war es sein erster Vorstandsbericht. Der Fahrtenseglerabend 2020 konnte noch stattfinden, danach wurde es kompliziert. Nicht ganz einfach den Einstieg zu finden, da sich alle zwei Wochen die Regellage geändert hatte. Ganz gut geklappt hatte 2020 die Fehmarn-Rund-Regatta, danach kam die Herbstregatta, aber die Mittwochsserie konnte nicht voll gewertet werden. Bei der Warderregatta 2021 mussten wieder neue Konzepte berücksichtigt werden, die Fehmarn-Rund-Veranstaltung konnte in diesem Jahr dagegen wieder mit Live-Musik stattfinden, sagte Leif Engler. 

Trotz vieler Investitionen ist die SVH schuldenfrei

Umfangreich war auch der Kassenbericht, den Ulrich Kunz präsentierte. Die gute Nachricht: Trotz vieler Investitionen ist die SVH jetzt schuldenfrei. Die Haushaltsplanung stellte „Karlo“ Schmütsch vor. Das zehnjährige Investitionsprogramm zeige Wirkung. In den nächsten Jahren bleiben die Erneuerung der Nordbrücke und die Sanierung der Ostbrücke. Auch ein neues Jugendboot soll angeschafft werden. 

Auf der Herbstversammlung wurden auch diverse Anträge von Mitgliedern behandelt. Der Vorstand beantragt die Erneuerung des Belages der Nordbrücke in Eigenleistung. Kosten: rund 22000 Euro. Ein Antrag auf Förderung sei gestellt. Durch kam auch ein Antrag, die Aufnahmegebühr für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr von 350 Euro im ersten Jahr auf 100 Euro zu senken. Mitglieder aus der Jugendabteilung werden kostenfrei übernommen. Über eine Senkung der Liegegebühr für Jugendliche, die sich ein eigenes Boot kaufen wollen, soll im Härtefall der Vorstand entscheiden. Eine Diskussion entbrannte über den Antrag zu besseren Rettungsmitteln in Form von Rettungsleitern, Rettungsschlingen und Rettungsringen. Hier will der Vorstand zur Frühjahrsversammlung eine Lösung präsentieren.

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