Zahl der Jugendgruppen ist auf 17 gefallen – Stadtjugendpfleger hat 100 Stühle zu verschenken

Weniger Geld für die Jugendarbeit

Der neue und alte Vorstand des Stadtjugendringes mit Schriftführer Eric Servadio (v.l.), dem langjährigen Vorsitzenden Klaus Nehring (v.2.v.l.), Kassenwartin Renate Kühl-Nehring (2.v.r.), Beisitzer Florian Frahmbach (h.l.) und Beisitzerin Kristina Mohr (h.r.). Kassenprüferinnen sind Sieglinde Maibaum (r.) und Heike Lafrentz (h.m.).

Von Peter FothHEILIGENHAFEN • Der vor zwei Jahren auf 1800 Euro gekürzte Zuschuss für den Stadtjugendring (SJR) wird aufgrund der angespannten finanziellen Haushaltslage der Stadt Heiligenhafen entgegen ursprünglichen Planungen nicht erhöht.

Vor zwei Jahren hatte der SJR „Federn lassen“ und eine Kürzung von 500 Euro verkraften müssen. Klaus Nehring stellte daraufhin auf der Jahreshauptversammlung die Gewährung von Sonderzuschüssen an die im SJR organisierten Jugendgruppen infrage. Rückläufig sind auch Einnahmen von anderen Sponsoren. Schwierige Zeiten für die Jugendarbeit, doch Nehring und der Vorstand hoffen, dass nach Beendigung der Küstenschutzmaßnahmen wieder mehr städtische Zuschüsse für die Jugendarbeit zur Verfügung stehen.

Einstimmiges Votum für Klaus Nehring

Bei den anstehenden Wahlen wurde Klaus Nehring als Vorsitzender des Stadtjugendringes einstimmig wiedergewählt. Klaus Nehring hat dieses Amt jetzt fast 30 Jahre inne, was für eine sehr gute Arbeit und Anerkennung spricht. Im Amt bleibt auch Schriftführer Eric Servadio. Neu im SJR-Vorstand sind   Kristina Mohr als 1. Beisitzerin und Florian Frahmbach als 2. Beisitzer. Als Kassenprüferin nachgewählt wurde Sieglinde Maibaum, die dieses Amt zwei Jahre ausüben wird.

Eine positive Bilanz zog der Vorsitzende in seinem Jahresbericht für 2006. Der Vorstand war bei den Jahreshauptversammlungen der Jugendgruppen genauso präsent wie bei überörtlichen Tagungen. Wie Klaus Nehring mitteilte, sei die Zahl der Jugendgruppen in Heiligenhafen von 23 auf 17 Gruppen geschrumpft. Die jetzt verbleibenden Gruppen gehörten zu den Organisationen, die eine aktive Jugendarbeit vorweisen können. Zu den aktivsten Gruppen in dieser Stadt gehöre die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ), die in den letzten Jahren wieder neu „auferstanden“ sei. Mit ihrer Anti-Mobbing-Aktion schaffte die ASJ auf Bundesebene den ersten Preis, sagte Nehring.

Sehr gefragt waren auch die Strandveranstaltungen des Stadtjugendringes, darunter Kinderfeste und Piratenschatzsuchen. Aber auch für eine Radtour nach Fehmarn waren die Jugendlichen zu begeis-tern.

Das Jugendprogramm für 2007 ist „vollgestopft“ mit Veranstaltungen. Die Foto-AG sucht neue Mitglieder im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Eine Foto-Ausstellung ist im Herbst geplant. Das erste Kinderfest findet am 5. April im Pavillon am Binnensee statt. Auch in diesem Jahr sind zehn Schatzsuchen am Hauptbadestrand in den Ferien geplant. Am 25. Mai startet die JZ-Radtour und am 8. August geht es auf Steilküstenwanderung. Der Höhepunkt im August ist aber das Musikfest im Stil der 70er-Jahre im Psychatrium-Festsaal Ein Kinderfest am 11. Oktober wird die Saison abschließen. Noch in der Planung ist eine Berlinfahrt in den Herbstferien.

Reise nach Italien geplant

Wie der Stadtjugendpfleger Eric Servadio mitteilte, können sich noch Jugendliche für die Ferienfreizeit in Friedrichskoog vom 23. Juli bis 3. August anmelden. Vom 15. bis 26. Oktober plant die Jugendpflege eine Italienreise zum Preis von 450 Euro mit Übernachtungen in Bungalows auf einem Campingplatz bei Halbpension.

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