Wulf Kruse ist der stellvertretende Bürgermeister von Großenbrode
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Wulf Kruse ist neuer stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Großenbrode. Er hat dieses Amt bereits in der Vergangenheit bekleidet.

Wulf Kruse folgt auf Bernd Burdorf

Großenbrode: Neuer stellvertretender Bürgermeister gewählt

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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In Großenbrode wurde Wulf Kruse zum neuen stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Für den Bahnhaltepunkt bei Mittelhof sei mit einer hohen Förderung zu rechnen, teilte Bürgermeister Jens Reise in der Sitzung der Gemeindevertretung mit.

  • Nachdem sich Bernd Burdorf aus der Politik zurückgezogen hatte, beerbt ihn Wulf Kruse als stellvertretender Bürgermeister von Großenbrode.
  • Die Staatsanwaltschaft stellt ihre Ermittlungen gegen Tourismuschef Ubbo Voss ein.
  • Für den künftigen Bahnhaltepunkt bei Mittelhof verbleibt für Großenbrode ein Eigenanteil von zehn Prozent.

Großenbrode – Diese Tagesordnung war nicht zu schaffen: Um 22.30 Uhr ist am Dienstagabend im „MeerHuus“ die Reißleine gezogen worden. 45 Tagesordnungspunkte standen bei der Sitzung der Großenbroder Gemeindevertretung auf der Tagesordnung, nach dreieinhalb Stunden diskutierten die Kommunalpolitiker aber noch immer leidenschaftlich über Punkt 33. Die Sitzung musste vertagt werden.

Immerhin gibt es einen neuen Stellvertreter für Bürgermeister Jens Reise (CDG): Wulf Kruse (BfG) ist in das Amt gewählt worden, das er bereits in der Vergangenheit bekleidet hatte. Notwendig war die Wahl geworden, weil sich Bernd Burdorf (BfG) im Dezember aus der Politik zurückgezogen hatte. Burdorf wurde am Dienstagabend von Jens Reise verabschiedet, der ihm einen Präsentkorb überreichte. Der scheidende BfG-Vertreter konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen, nachdem Reise ihm für seinen Einsatz gedankt hatte. „Eigentlich wolltest du ja gar nicht mit mir zusammenarbeiten“, so Burdorf, der damit die Lacher auf seiner Seite hatte.

In seinen Mitteilungen verkündete Großenbrodes Bürgermeister, dass die Staatsanwaltschaft Lübeck sämtliche Ermittlungen gegen Tourismuschef Ubbo Voss eingestellt hat. Vorausgegangen waren die Vorwürfe einiger Mitglieder des GTS-Aufsichtsrates, die Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Protokollführung ausgemacht hatten und daraufhin einen Anwalt eingeschaltet hatten. „Für diese unhaltbaren Vorwürfe muss man sich noch entschuldigen, das gebietet der Anstand“, sagte Jens Reise, der den Staffelstab kurz darauf an Regionalmanager Jürgen Zuch weitergeben konnte, der positive Neuigkeiten verkündete.

Hohe Förderung für Bahnhaltepunkt

Für den neuen Bahnhaltepunkt bei Mittelhof kann mit einer sehr hohen Förderung gerechnet werden: Während die Planungskosten vollständig übernommen werden, muss sich die Gemeinde Großenbrode an den Investitions- und Grunderwerbskosten mit lediglich zehn Prozent beteiligen. Bei Gesamtkosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro würde ein Eigenanteil von 350000 Euro verbleiben. „Mehr war nicht herauszuholen. Zudem müsste Heiligenhafen hiervon die Hälfte zahlen, wenn der Haltepunkt zukünftig Großenbrode-Heiligenhafen heißen soll“, sagte Jens Reise.

Mehr zur Sitzung der Gemeindevertretung in Großenbrode ist am Freitag (19. März) in der Heiligenhafener Post zu lesen.

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