Freiwillig mit anpacken

Bayern ruft Medizinstudenten zum Corona-Einsatz auf

Wegen der Corona-Krise sind in Bayern nun auch Medizinstudenten als Helfer gefragt. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Wegen der Corona-Krise sind in Bayern nun auch Medizinstudenten als Helfer gefragt. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Wegen der Ausbreitung von Corona werden für medizinische Versorgung viele Arbeitskräfte benötigt. Bayern ruft daher nun auch Medizinstudenten auf, freiwillig zu helfen.

München (dpa) - Die bayerische Staatsregierung ruft Medizinstudenten zum freiwilligen Einsatz in der Corona-Krise auf. "Gerade im medizinischen Bereich werden wir in den kommenden Wochen jede Unterstützung brauchen können, um unsere Bevölkerung zu beraten und zu schützen sowie bereits infizierte Erkrankte bestmöglich zu versorgen", teilte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) mit.

"Daher bitte ich unsere Studentinnen und Studenten der medizinischen Fächer, dort anzupacken, wo es nötig ist."

Angehende Ärztinnen und Ärzte könnten zum Beispiel bei der Versorgung der Patienten unterstützen oder bei der Beratung der Bevölkerung mitarbeiten - beispielsweise an Telefonhotlines, hieß es in dem gemeinsamen Aufruf von Sibler und den sechs bayerischen Unikliniken. "Wir stehen vor einer großen Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft", sagte Sibler.

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