Tipps in der Krise

Stress, finanzielle Sorgen und Angst um den Job: So kommen Sie wieder aus dem Hamsterrad

Die Jobsorgen haben in der Coronakrise zugenommen.
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Die Jobsorgen haben in der Coronakrise zugenommen.

Ein Motivationstrainer gibt Tipps, wie Sie die Probleme rund um den Job lösen können - und wie Sie eine Krise klug und besser meistern.

  • Wenn Sorgen in der Arbeit* größer werden, gerät man leicht ins "Hamsterrad".
  • Ein Motivationstrainer sagt, was in einer Krise* wie derzeit dann zu tun ist.
  • Erfahren Sie hier, wie Sie den Alltag einfacher meistern können.

Sorgen um die Arbeit und die Finanzen in Coronakrise

Nein, es ist wahrlich alles andere als einfach, in diesen Zeiten langen Atem zu bewahren. Die schlechten Nachrichten in der Coronakrise* drücken vielen Menschen aufs Gemüt. Und wer kann schon immer wissen, ob und falls ja, wie lange der eigene Job* noch sicher ist. Mit solchen und ähnlichen Gedankenspielen begeben wir uns ungewollt ins sogenannte "Hamsterrad".

Motivationstrainer Jürgen Höller gibt auf Focus.de Tipps, wie man gegen solche Ängste ankämpft. Zu der Tatsache, dass viele Menschen jetzt Angst um ihren Job haben und was sie dagegen tun können, rät er: "Zum einen den Chef offen darauf ansprechen. Ihm versichern, dass man in der Krise alles tun wird, um ihn zu unterstützen. Und dass man bereit ist, auch in der Krise über den eigenen Schatten zu springen und dass man gemeinsam versuchen wird, diese Krise zu meistern."

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Tipp in der Krise: Sich neues Wissen aneignen und lernfähig bleiben

In der Gastronomie und vielen anderen Branchen mussten in der Coronakrise* Betriebe vorübergehend schließen. Andere arbeiten in ihrem Betrieb zumindest weniger, viele Beschäftigte sind vorübergehend in Kurzarbeit*. Wie kann man sich da noch selbst motivieren? Der Motivationstrainer empfiehlt: "Jetzt gilt es, sich neues Wissen und neue Fertigkeiten anzueignen. Das kann einem später im Job hilfreich sein." 

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Handeln in der Coronakrise - welches Hobby nützt Ihnen auch für den Job?

Das kann je nach Typ und Beruf* natürlich komplett unterschiedlich ausfallen. Wer weiß, vielleicht wollten Sie ja schon immer mal ihre Photoshop-Kenntnisse aufbessern, endlich ihr Instagram-Profil pflegen oder ihr Homeoffice endlich so einrichten, dass sie sich dort wohlfühlen und nicht nur gezwungenermaßen sind.

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Im Homoeffice und daheim Regeln aufstellen - das hilft gegen Lagerkoller

Apropos Homeoffice*: Wie vermeidet man den Lagerkoller daheim? Experte Jürgen Höller rät in dem Interview auf Focus.de: "Erstens klare Regeln im Umgang miteinander aufstellen. Wer laut wird oder ausrastet, für den gibt es eine Strafe, die man vorher festlegt. Zum Beispiel einen Tag alleine bei den Mahlzeiten den Tisch decken und wieder abräumen."

Ein weiterer Schritt sei es, sich es anzugewöhnen, "sich einmal am Tag auszusprechen – in einem ruhigen Ton", so der Experte: "Was nervt einen? Was macht einem das Leben schwer? Wie würde man sich den Umgang idealerweise wünschen? Und dieses Gespräch als festes Ritual einführen." Er hat noch einen Tipp: "Wenn man länger eng zusammen ist, weil man nicht arbeiten kann, ist es auch hilfreich, sich regelmäßig ein Programm auszudenken, das man miteinander, aber auch alleine durchführen kann. Zum Beispiel ein Sportprogramm."

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Weniger Geld in der Coronakrise - bei manchen Ausgaben den Rotstift ansetzen

Viele Menschen verdienen* in der Coronakrise weniger. Wie kann man seine Kosten minimieren? Der Motivationstrainer rät: "Indem ich mir zunächst alle meine Ausgaben aufschreibe und aufliste. Am besten nimmt man sich die Kontoauszüge vom letzten Monat zur Hand und schreibt alles auf, was abgebucht wurde."

Danach solle man durchgehen, "was man darüber hinaus bar ausgibt", schlägt er vor. "Und dann überlegt man sich - wie ein Unternehmer auch – bei jeder Position: Ist das wirklich notwendig? Und: ist es jetzt notwendig? Muss jetzt mein Fitness-Abo weiterlaufen? Brauche ich jetzt Disney-Channel und Netflix? Brauche ich Spotify und Apple News oder reicht vielleicht eines?"

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ahu

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