Coronakrise

Designer Ralph Lauren will 250.000 Atemschutzmasken produzieren

Modeschöpfer Ralph Lauren zeigt sich in der Coronakrise spendabel. (Archivbild)
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Modeschöpfer Ralph Lauren zeigt sich in der Coronakrise spendabel. (Archivbild)

Im Kampf gegen das Coronavirus nimmt der berühmte Modemacher viel Geld in die Hand und will seine Produktion verlagern.

  • In der Coronakrise* ist Schutzausrüstung für medizinisches Personal knapp. 
  • Es fehlt vielerorts an Atemschutzmasken und an Kitteln.
  • In den USA will Modemacher Ralph Lauren tausende Exemplare produzieren.

Ralph Lauren produziert jetzt Masken und Kittel

Masken und Kittel sind ein knappes Gut in der Coronakrise* - auch in den USA, wo Mitarbeiter von Kliniken wiederholt über mangelnde Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19-Patienten geklagt haben.

Immer mehr Firmen stellen deshalb ihre Produktion* um. Jetzt steigt auch Modedesigner Ralph Lauren in die Fertigung ein: Der Hersteller will seine Produktion verlagern und - in einem ersten Schritt - 250.000 Atemschutzmasken und 25.000 Schutzkittel für medizinisches Personal fertigen, wie Spiegel Online berichtet. Die Stiftung wolle außerdem zehn Millionen Dollar zur Bekämpfung des Coronavirus spenden.

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Umstellung der Produktion als Reaktion auf Coronakrise

"Im Herzen unseres Unternehmens hat es immer einen Geist der Zusammengehörigkeit gegeben, der unsere Kreativität, unser Vertrauen und vor allem unsere gegenseitige Unterstützung inspiriert", sagte Modeschöpfer Ralph Lauren der Mitteilung zufolge. "In den vergangenen Wochen und Monaten hat dieser Geist nie nachgelassen."

Auch in Deutschland haben wegen der Corona-Pandemie bereits mehrere Firmen ihre Produktion umgestellt, oder zumindest teilweise. So ist zum Beispiel auch der Kaffeefilter-Hersteller Melitta in die Produktion von Atemmasken eingestiegen.

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ahu

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