Corona-Maßnahmen

Friseure im Lockdown: Dürfen Friseure zuhause bei den Kunden Haare schneiden?

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Friseursalons haben im Lockdown derzeit noch geschlossen. Aber darf der Friseur zu mir nach Hause kommen? Eine Rechtsanwältin klärt auf.

Lockdown-Ende: Friseure öffnen ab 1. März

Update vom 11. Februar 2021: Der Lockdown für Friseure hat bald ein Ende: Wie Bund und Länder beim gestrigen Corona-Gipfel beschlossen haben*, dürfen Friseursalons ihren Betrieb ab 1. März wieder aufnehmen. Damit ist bald Schluss mit der langen Haarpracht auf dem Kopf. Ob Friseure bis zur Öffnung bei den Kunden zuhause die Haare schneiden dürfen, erfahren Sie unten im Artikel.

Trotz Lockdown: Haare schneiden zuhause in Bremen erlaubt?

Update vom 28. Januar 2021: Friseure leiden nach wie vor unter dem Corona-Lockdown, der deutschlandweit für geschlossenen Salons sorgt. Auch der Haarschnitt zuhause ist verboten, sofern es die Schutzverordnung der Länder festlegt (siehe Artikel unten). Doch im Norden der Republik hat sich für mobile Friseure nun unerwartet ein Schlupfloch aufgetan. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, dürfen Bremer Friseure bei den Kunden zuhause Haare schneiden. Eine Auskunft des Ordnungsamts hatte kürzlich für Klarheit bezüglich einer schwammigen Formulierung gesorgt – und damit sogar die ansässige Handwerkskammer überrascht. Diese sei seit dem Erlass der Verordnung am 16. Dezember davon ausgegangen, „dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind“, heißt es in dem Bericht.

Die Bremer Corona-Verordnung verbiete jedoch lediglich die Öffnung von Friseursalons – nicht die Dienstleistung an sich. Auch der Sprecher der ansässigen Gesundheitsbehörde, Lukas Fuhrmann, bestätigt der dpa: „Derzeit sind mobile Friseurbesuche erlaubt.“

Doch so schnell, wie sich die Lücke für das Friseurhandwerk aufgetan hat, soll sie nun wohl wieder geschlossen werden. Laut Fuhrmann prüfe der Bremer Senat derzeit, „wie die Hausbesuche von Friseuren unterbunden werden können und welche weiteren Schritte notwendig sind“, meldet das Nachrichtenportal buten un binnen. Als die Verordnung erlassen wurde, habe es das Phänomen mobiler Friseure aber noch nicht gegeben, heißt es vom Bremer Gesundheitsressort. Inzwischen sehe der Senat die Notwendigkeit, zu handeln.

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Salons geschlossen: Dürfen Friseure zuhause bei den Kunden Haare schneiden?

Ursprünglicher Artikel: Wer endlich mal wieder die Haare schön geschnitten haben möchte, hat gerade das Nachsehen: Seit Mittwoch, dem 16. Dezember befindet sich Deutschland im Lockdown. Die meisten Geschäfte wie Kaufhäuser oder Baumärkte mussten schließen, und mit ihnen auch die Friseure, die in den Tagen zuvor einen wahren Kundenansturm erlebt hatten*. Bis mindestens zum 14. Februar bleibt das öffentliche Leben noch heruntergefahren. Doch wenn der Friseursalon geschlossen hat, darf dann zumindest der Friseur zu mir nach Hause kommen und dort die Haare schneiden?

Dürfen Friseure im Lockdown zu den Kunden nach Hause kommen und dort die Haare schneiden?

Friseure geschlossen: Haarschnitt zuhause ebenfalls verboten

Ganz klar: Nein. Das bestätigt Rechtsanwältin Nicole Mutschke im Interview mit dem TV-Sender RTL. Zwar dürfen Kunden unter den aktuellen Kontaktbeschränkungen einen Haushalt zu sich nach Hause einladen. Doch die Friseur-Dienstleistung an sich ist verboten. Das legen die Corona-Schutzverordnungen der Länder fest. In der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung von Bayern heißt es beispielsweise: „Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, wie zum Beispiel Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche Betriebe sind untersagt.“ (§ 12 Abs. 2).

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Corona-Lockdown: Welche Bußgelder drohen Friseuren?

„Wenn der Friseur in NRW zu einem nach Hause kommt und dort die Haare schneidet, dann ist direkt ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro fällig“, so Mutschke. Auch in anderen Bundesländern sind ähnlich hohe Strafen zu erwarten. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Der perfekte Haarschnitt

Wenn der Friseurbesuch im Lockdown ausfallen muss, dann sorgt ein Profi-Haarschneider und Barttrimmer (werblicher Link) für ein vorzeigbares Ergebnis. Durch die Kombination von Titan- und Keramikklingen gelingt jeder Haarschnitt, sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen. 

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Gehalt: Die zehn bestbezahlten Ausbildungen in Deutschland

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Platz 10: Maurer verdienen in ihrer dreijährigen Lehrzeit zwischen 550 und 1.200 Euro brutto. © Lino Mirgeler / dpa
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Platz 9: Angehende Verwaltungsfachangestellte bekommen 700 bis 800 Euro brutto. © Peter Steffen / dpa
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Platz 8: Fachinformatiker erhalten in der Ausbildung monatlich zwischen 700 und 900 Euro brutto. © Jan Woitas / dpa
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Platz 7: Dank Nacht- und Wochenendzuschlägen können angehende Polizisten bis zu 1.100 Euro verdienen. © Stefan Sauer / dpa
Platz 6: Technische Zeichner (auch technische Produktdesigner oder technische Systemplaner) verdienen in der Lehrzeit 700 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 6: Technische Zeichner (auch technische Produktdesigner oder technische Systemplaner) verdienen in der Lehrzeit 700 bis 1.000 Euro brutto. © pixabay / 422737
Platz 5: Ob in KfZ-Betrieben, in der Luft- und Raumfahrt oder im medizinischen Bereich: Mechatroniker dürfen sich in der Ausbildung über ein ordentliches Gehalt von 800 bis 1.000 Euro brutto freuen.
Platz 5: Ob in KfZ-Betrieben, in der Luft- und Raumfahrt oder im medizinischen Bereich: Mechatroniker dürfen sich in der Ausbildung über ein ordentliches Gehalt von 800 bis 1.000 Euro brutto freuen. © Oliver Berg / dpa
Platz 4: Bankkaufleute gehören seit jeher zu den Besserverdienenden. Azubis verdienen im Monat etwa 650 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 4: Bankkaufleute gehören seit jeher zu den Besserverdienenden. Azubis verdienen im Monat etwa 650 bis 1.000 Euro brutto. © Matthias Balk / dpa
Platz 3: Ebenso gut ergeht es Azubis im Finanzbereich. Angehende Versicherungskaufleute verdienen etwa 650 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 3: Ebenso gut ergeht es Azubis im Finanzbereich. Angehende Versicherungskaufleute verdienen etwa 650 bis 1.000 Euro brutto. © pixabay / Free-Photos
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Platz 2: Binnenschiffer kann man zwar nicht überall werden, aber die Ausbildung lohnt sich: Hier sind zwischen 800 und 1.100 Euro brutto drin. © Philipp Schulze / dpa
Platz 1: Die Pole-Position geht mit großem Abstand an die Azubis der Fluglotsen. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind Spitzengehälter von 3.000 bis 4.500 Euro brutto drin.
Platz 1: Die Pole-Position geht mit großem Abstand an die Azubis der Fluglotsen. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind Spitzengehälter von 3.000 bis 4.500 Euro brutto drin. © Ingo Wagner / dpa

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