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Dschungelcamp 2019: Die Gagen der Kandidaten - RTL zahlt erstmals Siegprämie

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Wie hoch sind die Gagen der Kandidaten im Dschungelcamp 2019?

Dschungelcamp 2019: Das ist bisher über die Gagen der Kandidaten bekannt. RTL zahlt in der 13. Staffel erstmals eine Siegprämie.

Dschungelcamp 2019: Gewinner soll neben Gage auch Siegprämie bekommen

Im Dschungelcamp 2019 kann der Gewinner bzw. die Gewinnerin richtig abräumen. Neben der Gage bekommt der Sieger erstmals eine Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro. Das hat RTL bekannt gegeben. Auf der Dschungelcamp-Seite des Senders heißt es: „ Der neue Dschungelkönig oder die neue Dschungelkönigin gewinnt satte 100.000 Euro. Das gab es noch nie!“

Zuvor war in Medienberichten zu lesen, dass RTL für das Dschungelcamp 2019 eine Siegprämie von 250.000 Euro einführen wolle. 

Mit diesem finanziellen Anreiz könnte der Sender manchen Kandidaten bzw. manche Kandidatin davon abhalten, das Camp frühzeitig zu verlassen. Bislang bekam der  Gewinner bzw. die Gewinnerin "nur" die individuell ausgehandelte Gage. Im Dschungelcamp 2019 winkt zusätzlich die Siegprämie.

Video: Dschungelcamp 2019: Vorfreude bei den Moderatoren

Dschungelcamp 2019: Wie hoch sind die Gagen der Kandidaten?

„Warum tut man sich sowas eigentlich an?“ Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr TV-Zuschauer, wenn die Kandidaten im Dschungelcamp Känguru-Hoden essen oder sich mit Fischabfällen und Kakerlaken übergießen lassen. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Sie bekommen ordentlich Geld für ihre Teilnahme an „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ Zwangsläufig stellt sich bei jeder Dschungelcamp-Staffel wieder die Frage nach den Gagen der Kandidaten.

Übrigens: Die aktuellsten Nachrichten vor dem Start von der 13. Staffel von „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ finden Sie im News-Ticker zum Dschungelcamp 2019

Dschungelcamp-Gagen: So kommen die Summen zustande

Bekanntlich zahlt RTL den Teilnehmern recht unterschiedliche Summen: In der Vergangenheit bekamen die Kandidaten Summen zwischen 15.000 Euro und 200.000 Euro. Wie hoch die Gage eines Dschungelcamp-Kandidaten bzw. einer Kandidatin letztlich ausfällt, hängt vor allem von zwei Dingen ab:

1. Dem Verhandlungsgeschick des „Promis“ bzw. seines Managements. 

2. Dem tatsächlichen Promi-Status eines Kandidaten

Das sei an ein paar Beispielen verdeutlicht: 

Brigitte Nielsen ist bisher die Top-Verdienerin in der Geschichte des Dschungelcamps. Sie erhielt 2016 für ihre zweite Teilnahme bei „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ die Rekord-Gage von  200.000 Euro. Vier Jahre zuvor bekam sie 150.000 Euro. Immerhin war die Nielsen aber auch mal ein internationaler Promi: Die ehemalige Frau von Sylvester Stallone spielte in den 1980er-Jahren in Hollywood-Hits wie "Beverly Hills Cop 2" und "Rocky 4" mit. In den 1990er Jahren reichte es immerhin noch für Rollen in der erfolgreichen „TV-Reihe Prinzessin Fantaghirò“. Zudem war sie in internationalen Reality-TV-Formaten wie „The Surreal Life“ oder „Celebrity Big Brother“ zu sehen. Logischerweise musste RTL bei ihr tiefer in die Tasche greifen, um sie ins Dschungelcamp zu locken. 

Bisherige Top-Verdiener im Dschungelcamp: Brigitte Nielsen (links) und Gunter Gabriel (2.v.r.).

Zu den Topverdienern in der Historie des Dschungelcamps gehörte auch der mittlerweile verstorbene Sänger Gunter Gabriel. Zumindest theoretisch. Er hätte im Jahr 2016 insgesamt 195.000 Euro bekommen, wenn er nicht - gesundheitsbedingt - freiwillig ausgezogen wäre. Dem Vernehmen nach zahlte ihm RTL nur noch die Hälfte der vereinbarten Gage aus.

Hohe Gagen bekamen in der Vergangenheit auch Gina-Lisa Lohfink (180.000 Euro im Jahr 2017) oder Thomas Häßler (100.000 Euro im Jahr 2017) Letzterer war immerhin mal Fußball-Weltmeister und ein internationaler Top-Spieler. 

Top-Verdienerin in der vergangenen Ausgabe des Dschungelcamps war übrigens Natascha Ochsenknecht, die eine Gage von 170.000 Euro bekam. Womöglich verfügt sie oder ihr Management über ein herausragendes Verhandlungsgeschick. Denn mehr als den Status „Ex-Frau von Uwe Ochsenknecht“ brachte sie im Prinzip nicht mit. Auch wenn sie als Designerin, Fotografin oder Autorin gearbeitet haben soll.

Auch Sara Kulka (sie war mal bei GNTM) holte wohl das Maximum an Gage heraus. Besser gesagt: Ihr Manager Günther Klum. Der Vater von Heidi Klum schlug 2015 die unglaubliche Summe von 135.000 Euro heraus.

Video: Ziehen diese Stars ins Dschungelcamp?

Schauen wir uns mal die unteren Ränge der Dschungelcamp-Gagen an: 

Im vergangenen Jahr bekam Sandra Steffl „nur“ 50.000 Euro. Der Grund ist naheliegend: Können Sie den Promi-Status der Dame erklären? Na also! Hätte sie das Management von Natascha Ochsenknecht gehabt, wäre vielleicht mehr Kohle rausgesprungen. Ähnliches gilt für Sophia Vegas, die bei ihrer Dschungelcamp-Teilnahme 2016 noch Sophia Wollersheim hieß und „nur“ eine Gage von 40.000 Euro bekam. Helena Fürst, die mit ihr im Camp war, bekam eine Gage von 65.000 Euro. 

Und warum lassen sich manche Dschungelcamp-Kandidaten mit vergleichsweise niedrigen Gagen abspeisen? Ganz einfach: Die Sendung lockt jedes Jahr ein Millionenpublikum vor die TV-Geräte. Die „Promis“ in den unteren Rängen der Gagen hoffen, ihren durch die Show gestiegenen Bekanntheitsgrad künftig in Geld umzusetzen. Im Fall von Helena Fürst klappte das ganz gut. Sie war anschließend im „Sommerhaus der Stars“ und in anderen RTL-Formaten zu sehen. Bei Sophia Vegas funktionierte es nur zum Teil.

Dschungelcamp 2019: RTL zahlt die Gagen in Raten aus

Damit sich die Dschungelcamp-Kandidaten nicht sofort aus dem Busch verabschieden hat RTL dem Vernehmen nach folgende Klausel in die Verträge eingefügt: 

Die Gage wird in vier Raten ausgezahlt: Bei Vertragsunterzeichnung, vor Einzug in das Camp, nach dem Finale und zwei Wochen nach Ausstrahlung der letzten Folge. Wer - wie Ansgar Brinkmann und Giuliana Farfalla in der vergangenen Staffel - die Sendung während der laufenden Staffel verlässt, verliert die letzten beiden Raten der Gage. Thomas Hässler hatte 2017 erkennbar keinen Bock auf das Dschungelcamp. Allerdings harrte er missmutig bis zum Halbfinale aus. Den Grund kann man sich denken. 

Offiziell hat RTL dieses Splitting nie bestätigt. Auf Anfrage unserer Online-Redaktion wollte der Sender 2016 "keine vertraglichen Details" verraten. "Nur so viel: Aus Gründen der Fairness und als Motivation gleichermaßen gibt gewisse Splittings."

Wenn ein Kandidat aus dem Dschungelcamp von den Zuschauern rausgewählt wird, bekommt er die volle im Vertrag festgelegte Gage ausgezahlt. 

Giuliana Farfalla hat 2018 das Dschungelcamp vorzeitig verlassen - und damit ihre Gage halbiert.

Dschungelcamp 2019: Das ist zu den Gagen der aktuellen Kandidaten bekannt

Laut Medienberichten fallen die Gagen der Kandidaten im Dschungelcamp 2019 wieder unterschiedlich aus. Das ist bislang bekannt:

  • Gisele Oppermann: Das Magazin Closer berichtet im Hinblick auf die Dschungelcamp-Gage der ehemaligen GNTM-Teilnehmerin: „Für einen kleineren fünfstelligen Betrag soll man sie jetzt wieder aus der Versenkung gelockt haben.
  • Evelyn Burdecki: Sie nahm bereits an mehreren Reality-TV Formaten teil und erarbeitete sich dabei wohl immer höhere Gagen. Laut Closer bekam sie als „Bachelor“-Kandidatin lediglich 4.000 Euro. Für „Promi Big Brother“ waren es schon 10.000 Euro und für „Bachelor in Paradise“ soll RTL 12.000 Euro gezahlt haben.  Für das Dschungelcamp 2019 soll sie eine Gage von mindestens 30.000 Euro einstreichen.
  • Daniela Büchner: Sie soll laut Medienberichten einen Vertrag für das Dschungelcamp 2019 unterzeichnet haben. Als im Vertrag festgelegte Gage nennt Closer „die stolze Summe von 45.000 Euro“. Nach dem Lungenkrebs-Tod ihres Mannes Jens Büchner wird sie aber nicht an der kommenden Staffel teilnehmen. Wie die Bild berichtet, will RTL  Daniela Büchner finanziell entgegenkommen und ihre Teilnahme auf 2020 verschieben.
  • Sandra Kiriasis: Die Olympiasiegerin im Zweierbob soll laut Bild als Ersatz-Kandidatin für Daniela Büchner einziehen. Über ihre Dschungelcamp-Gage ist noch nichts bekannt. Zum Vergleich: Thomas Rupprath, als Vertreter der Randsportart Schwimmen, soll laut Welt für seine Dschungelcamp-Teilnahme 50.000 Euro bekommen haben
  • Annemarie Eilfeld: Sie dementiert noch ihre Teilnahme am Dschungelcamp 2019. Laut Medienberichten soll sie aber bei der RTL-Show dabei sein. Zu ihrer Dschungelcamp-Gage schreibt Closer: „Bislang bekam sie laut eigener Aussage 2.500 Euro pro Auftritt. Da könnte RTL jetzt locker noch ne Null dranhängen...“ 
  • Bastian Yotta: Zu seiner Dschungelcamp-Gage gibt es noch keine Angaben. Als er 2017 bei „Adam sucht Eva“ dabei war, bekamen die Promi Kandidaten laut Bild Gagen zwischen 30.000 und 100.000 Euro. 
  • Sibylle Rauch: Für die ehemalige Erotikdarstellerin, die zwischenzeitlich als Prostituierte arbeitete, könnte das Dschungelcamp 2019 der finanzielle Befreiungsschlag sein. Laut Bild-Zeitung soll sie für ihre Teilnahme eine sechsstellige Gage bekommen.
  • Emilija Mihailova: Noch ist nicht bekannt, welche Gage sie für das Dschungelcamp 2019 bekommen soll. Das DSDS-Sternchen und Playboy-Model war im November bei „Adam sucht Eva“ zu sehen. Sie berichtete freimütig im RTL-Interview: „Die Gage spielt für mich eine sehr große Rolle. Ich würde ja jetzt lügen, wenn ich sage: ‚Es geht nur um den Traummann.‘ Nein, scheiß drauf: Die Gage ist ziemlich der Burner.“
  • Tommi Piper: Auch die deutsche Stimme von „Alf“ soll 2019 ins Dschungelcamp ziehen. Gegenüber der Bild betont er: „Ich habe keinen Kredit, keine Schulden.“ Zu seiner Dschungelcamp-Gage gibt es noch keine Angaben.
  • Domenico De Cicco: Wie hoch seine Dschungelcamp-Gage ausfallen könnte, lässt sich den bisherigen Medienberichten nicht entnehmen.
  • Günther Krause: Auch zu seiner Dschungelcamp-Gage ist in den Medienberichten noch nichts zu lesen. Allerdings hat der CDU-Politiker als ehemaliger Bundesverkehrsminister sicher nicht die schlechteste Verhandlungsposition. Einen Ex-Spitzenpolitiker gab es noch nicht bei „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ Die Bild-Zeitung berichtet von finanziellen Problemen: „Im April musste Krause seine Villa an der Mecklenburgischen Seenplatte räumen, weil er den Kaufpreis (459 000 Euro) nie zahlte. Jetzt fordert der Rechtsanwalt der Hauseigentümer weitere 38 000 Euro.“

fro

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