Infektionsschutz

Daran sollten Hundehalter vor dem Mittelmeer-Urlaub denken

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Wer mit seinem Hund ans Meer reist, sollte sich vorab über einen ausreichenden Infektionsschutz informieren. Foto: Andrea Warnecke

Mücken, Flöhe, Zecken, Infektionskrankheiten und Parasiten können dem Hund das Leben schwer machen. Das gilt vor allem in den Mittelmeerregionen. Tierhalter sollten sich je nach Region eine passende Tierapotheke zulegen.

Bonn (dpa/tmn) - Geht der Hund mit auf die Reise, drohen vor allem im südlichen Europa Infektionskrankheiten. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit hin. Tierhalter sollten ihre Vierbeiner entsprechend vorbeugend schützen.

Mücken, Flöhe und Zecken gerade in Mittelmeer- und südosteuropäischen Ländern können verschiedene Infektionen oder Parasiten wie Würmer übertragen. Um sich über konkrete Urlaubsländer zu informieren, verweist der Bundesverband auf die Reiseinformationen des European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP). Entsprechend sollten Tierhalter ihren Hund mit Wurmkuren, Schutzhalsbändern oder Tinkturen versorgen.

Als bedeutendste Reisekrankheit gilt die Leishmaniose. Sie wird von Sandmücken übertragen. Die zum Teil schwerwiegende Infektion betrifft innere Organe oder die Haut. Seit einigen Jahren gibt es eine Impfung. Diese schützt aber nur vor den Erkrankungserscheinungen. Die Infektion selbst kann sie nicht verhindern. Vor der ersten Impfung ist ein Test erforderlich.

ESCCAP-Reiseinformation zu Parasiten

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