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Fünf Fehler, die eine selbstgemachte Gemüsebrühe versauen können

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Von: Janine Napirca

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Selbstgemachte Gemüsebrühe ist zum einen gesünder, zum anderen schmeckt sie auch besser als gekaufte. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, gelingt Sie ganz leicht.

Wenn Sie die Gemüsebrühe kaufen, sparen Sie zwar Zeit. Ihnen gehen aber auch wichtige Nährstoffe verloren und Sie sind nicht so frei in der Wahl der Zutaten. Bei selbstgemachter Brühe können Sie die Suppe Ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Außerdem enthalten Gemüsebrühen aus dem Handel viel Natrium und künstliche Aromen. Welche Fehler Sie beim Zubereiten der Gemüsebrühe allerdings unbedingt vermeiden sollten, erfahren Sie im Folgenden.

1. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Zwiebel- und Knoblauchschalen weggeworfen

Haben Sie Zwiebeln und Knoblauch für die Gemüsebrühe bisher immer geschält? Wenn Sie beides gründlich waschen, ist das aber gar nicht notwendig. Denn die Schale von Knoblauch und Zwiebeln enthalten viele Antioxidantien, Vitamin A, C und E und wirken entzündungshemmend. Vor dem Verzehr sollten Sie die Gemüsebrühe dann aber abseihen, denn die Schalen lösen sich nicht auf. Wo Sie Zwiebeln für Ihre Gemüsebrühe aufbewahren können, wenn Sie keinen Keller haben, lesen Sie hier.

2. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Falsches Würzen

Verwenden Sie lieber frische anstatt getrocknete Kräuter für das Würzen Ihrer Gemüsebrühe. Blättrige Kräuter wie Petersilie, Salbei, Oregano, Rosmarin und Basilikum verbessern zum einen den Geschmack Ihrer Brühe, zum anderen auch den Nährwert – beispielsweise Mineralien, Vitamin A und K. Damit die frischen Kräuter nicht kaputtgehen und länger haltbar sind, sollten Sie sie in der Gefriertruhe aufbewahren. Wussten Sie, dass man auch Rucola einfrieren kann?

Emaille-Topf mit Gemüsebrühe, außenherum verschiedene Lebensmittel wie beispielsweise Zwiebeln, Karotten und Petersilie
Damit die selbstgemachte Gemüsebrühe gelingt, sollten Sie ein paar Dinge beachten und fünf Fehler unbedingt vermeiden. © JB via www.imago-images.de

Salz sollten Sie der Gemüsebrühe in der ersten Kochphase hinzufügen, da Sie so das Geschmacksverhältnis am besten kontrollieren können. Wenn Sie die selbstgemachte Gemüsebrühe für Risotto oder eine Suppe verwenden, kann es sein, dass Sie gegebenenfalls noch einmal nachsalzen müssen. Verwenden Sie außerdem besser Pfefferkörner anstatt gemahlenen Pfeffer für das Würzen der Gemüsebrühe.

3. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Zu viel stärkehaltiges Gemüse verwendet

Verwenden Sie für Ihre selbstgemachte Gemüsebrühe nicht zu viel stärkehaltiges Gemüse, wie beispielsweise Karotten, Pastinaken und Zwiebeln. Sonst droht die Brühe dick und trüb zu werden. Fügen Sie diese Sorten also nur in Maßen hinzu. Auf Kartoffeln, Winterkürbisfruchtfleisch und Zucchini sollte in der selbstgemachten Gemüsebrühe gänzlich verzichtet werden. Haben Sie versehentlich doch zu viel stärkehaltiges Gemüse benutzt und die Brühe ist zu dick und trüb geworden, können Sie sie durch ein Stoffsieb laufen lassen.

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4. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Zutaten nicht vorher angebraten

Bevor Sie das Gemüse in Ihre selbstgemachte Gemüsebrühe einkochen, sollten Sie es bei niedriger Hitze circa fünf bis zehn Minuten entweder trocken in einer dafür geeigneten Pfanne oder mit etwas Olivenöl im Suppentopf anbraten. So wird das frische Gemüse (besser als tiefgefrorenes) schön weich, leicht karamellisiert und voller im Geschmack.

5. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Pilze weggelassen

Pilze gelten seit Jahrhunderten als heilend, sind fett- und kalorienarm und enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamin B und D, Kalium, Phosphor und Kupfer. Außerdem haben Sie einen hohen Proteingehalt. Darum können Sie in Ihrer Gemüsebrühe Pilze zum Beispiel als Ersatz für Fleisch oder Knochen verwenden.

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