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Weihnachten steht vor der Tür, also (Engels)augen zu und durch

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Von: Sandra Keck

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Blick von der Seite auf einen Gebäckteller, gefüllt mit Engelsaugen (Haselnuss-Mürbeteig-Plätzchen mit Konfitüre).
Fruchtig, süß und mürbe! Das Rezept für klassische Engelsaugen findest du hier. © Einfach Tasty

Engelsaugen, Husarenkrapfen oder Kulleraugen?

Diese kleinen Teigkugeln mit Marmelade kennst du bestimmt, oder? Sie gehören zu den absoluten Favoriten der Weihnachtsbäckerei und fehlen eigentlich in keiner Plätzchendose und auch auf keinem -teller. Doch obwohl so bekannt und beliebt, ist man sich bei der Namensgebung einfach nicht einig gewesen. Je nach Region heißen die Nussplätzchen mal Engelsaugen, Kulleraugen, Husarenkrapfen oder „Plätzchen mit Marmelade in der Mitte“. Bei mir zu Hause heißen sie Husarenkrapfen. Finde ich persönlich auch gut so, da ich mir Engelsaugen eher hellblau und unschuldig, statt Blutrot vorstelle ...

So geht‘s:

Du brauchst nur wenige Zutaten:

Die Zubereitung ist einfach:

  1. Mehl in eine Schüssel sieben. Restliche trockene Zutaten (Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker, Salz) zugeben und vermengen.
  2. Eigelbe und Butter zugeben und mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Teig zu einem Rechteck formen und mindestens 1 Stunde kaltstellen.
  3. Den Teig in gleich große Würfel schneiden (etwa 40 Stück) und jeden Teigwürfel zu einer Kugel formen. Kugeln mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  4. Mit einem Kochlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken. Sollte der Teig am Kochlöffel kleben, diesen in etwas Mehl tauchen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft etwa 12 Minuten backen.
  6. Engelsaugen komplett auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.
  7. Johannisbeergelee erwärmen (Mikrowelle oder Topf) und in einen Spritzbeutel füllen. Engelsaugen mit Johannisbeergelee befüllen.
  8. Vernaschen!
Blick von oben auf einen Gebäckteller, gefüllt mit Engelsaugen (Haselnuss-Mürbeteig-Plätzchen mit Konfitüre).
Engelsaugen oder Husarenkrapfen? Wie heißt dieser Weihnachtsplätzchen-Klassiker bei dir? Das Rezept findest du natürlich hier. © Einfach Tasty

Welche Marmelade ist die beste?

Die Johannisbeere hat ganz schön etwas auf dem Kasten. Sie ist gesund und schmeckt in vielen Varianten, nicht nur als Marmelade.
Die Johannisbeere hat ganz schön etwas auf dem Kasten. Sie ist gesund und schmeckt in vielen Varianten, nicht nur als Marmelade. © Werner Volmari

In unserem Rezept kommt ganz klassisch rotes Johannisbeergelee zum Einsatz. Das ist nicht zu süß, leicht säuerlich und hat keine störenden Kerne. Zudem hält die Säure die Süße der mürben Kekse gut im Gleichgewicht. Aber natürlich gilt, wie immer: erlaubt ist, was schmeckt. Also probiere dich doch mal durch das Marmeladen- und Geleesortiment und variiere deine Engelsaugen durch Himbeer-, Quitten- oder Aprikosenmarmelade.

Und falls du jetzt viel zu viel Marmelade für deine Weihnachtsbäckerei gekauft hast, dann rettet dich dieses Rezept: Denn dieser süße Prasselkuchen ist ruckzuck gemacht und genauso schnell aufgefuttert.
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