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Mit diesem süßen Rezept holst du dir die Zimtsterne vom Himmel

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Von: Sandra Keck

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Blick von der Seite auf einen Teller, gefüllt mit leckeren Zimtsternen mit Eiweiß-Glasur.
Diese leckeren Zimtsterne schmecken und riechen nach Weihnachten. Das Rezept findest du hier. © Einfach Tasty

Der 1. Advent ist vorbei, es ist also höchste Zeit für die Weihnachtsbäckerei

Ausstechplätzchen, Vanillekipferl oder Kokosmakronen – wer liebt es nicht, von einem gut gefüllten Plätzchenteller zu naschen? Das steigert doch die Freude aufs Weihnachtsfest ungemein und schmeckt auch so gut!
Wir starten mit einem einfachen Zimtsterne-Rezept in unsere Plätzchen-Themenwoche. Woher der Back-Brauch vor Weihnachten kommt, kannst du unten nachlesen.

So geht‘s:

Du brauchst nur 5 Zutaten:

So einfach ist die Zubereitung:

  1. In einer sauberen und fettfreien Schüssel Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  2. Puderzucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen, bis ein fester Eischnee entsteht. 5 gehäufte Esslöffel Eischnee für die Glasur beiseite stellen.
  3. Gemahlene Mandeln und Zimt vorsichtig unter den restlichen Eischnee heben. Abgedeckt 3–4 Stunden kaltstellen.
  4. Eine saubere Oberfläche mit gemahlenen Mandeln bestäuben und Zimtstern-Teig darauf etwa 1 cm dick auswellen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  5. Sterne mit dem beiseite genommenen Eischnee bestreichen.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 120 °C Umluft etwa 20 Minuten, bis die Sterne hellbraun und die Unterseite noch etwas weich ist, backen.
  7. Vollständig auskühlen lassen und in einer Plätzchendose aufbewahren.
  8. Sooo lecker!
Blick von oben auf einen Teller, gefüllt mit leckeren Zimtsternen mit Eiweiß-Glasur.
Für viele die absoluten Lieblingsplätzchen an Weihnachten! Das Rezept für Zimtsterne findest du hier. © Einfach Tasty

Warum backen wir Weihnachtsplätzchen?

Jede Familie hat ihre eigenen Favoriten und ihre (meist von Generation zu Generation weitergegebenen) Rezepte für die Plätzchen, die jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit gemeinsam gebacken, dekoriert und vernascht werden. Doch woher stammt dieser Brauch? Das ist leider nicht eindeutig klar, aber es gibt verschiedene Theorien. Diese beiden gefallen mir am besten:

Im Mittelalter waren Gewürze noch nicht der breiten Masse verfügbar und entsprechend teuer. Die wenigsten Menschen konnten sich diese leisten, vor allem nicht zum Plätzchen backen. In vielen Klöstern wurden jedoch Plätzchen gebacken, um sich auf Weihnachten vorzubereiten und Christi Geburt zu feiern. Um auch den ärmeren Menschen Freude zu bereiten, verteilten die Mönche ihre Plätzchen an sie – so waren die Köstlichkeiten etwas ganz Besonderes in der Vorweihnachtszeit.

Laut einer anderen Theorie geht der Brauch des Plätzchenbackens auf die Kelten zurück. Kurz vor Christi Geburt wurde vom 21. auf den 22. Dezember die Wintersonnenwende (die längste Nacht des Jahres) gefeiert. Diese Nacht war nicht nur besonders lang, sondern dunkel und kalt und die Menschen hatten Angst, dass ihre Häuser dann von bösen Geistern heimgesucht werden. Um diese Geister zu besänftigen, wurden Opfergaben aus Teig (und meistens in Tierform) dargebracht. Ein Vorgänger der Weihnachtsplätzchen.

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Und falls du noch ein passendes Begleitgetränk zu deinen leckeren Weihnachtsplätzchen suchst, here you go: Dieser Spekulatius-Likör ist so einfach zu machen und du wirst ihn lieben.
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