Gründüngung und Mulchen

Den Garten für künftige Dürreperioden vorbereiten

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Eine Gründüngung mit Raps verbessert die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Der heiße Sommer hat vielen Pflanzen einiges abverlangt. Gartenbesitzer können sich auf mögliche Trockenphasen im nächsten Jahr vorbereiten. Ein paar Hinweis von Gründüngung bis Mulchen.

Dresden (dpa/tmn) - Lange Trockenheit wie in diesem Sommer setzt Pflanzen im Garten massiv zu. Was können Hobbygärtner mit Blick auf künftige Dürreperioden tun? Die Sächsische Gartenakademie gibt Tipps:

- Boden: Beete sollten nicht brach liegen. Eine Gründüngung, zum Beispiel durch Anbau von Gelbsenf, Raps oder Sonnenblumen, hindert nicht nur Unkraut am Wachsen. Die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens wird verbessert, weniger Pflanzennährstoffe werden ausgewaschen. Der Boden profitiert auch von der Einarbeitung von Pferde- oder Stallmist und Kompost im Herbst oder Frühjahr. Das fördert die Humusbildung. Mit Blick auf die Wasserversorgung gilt Lehmboden als beste Wahl.

- Mulchen: Dies hemmt ebenfalls den Unkrautwuchs und schützt Böden vor dem Austrocknen. Neben Rindenmulch können Hobbygärtner auch Stroh- und Grasschnitt als Abdeckung nutzen.

- Pflanzen: Die Auswahl muss stimmen, damit es im Garten auch in Dürreperioden blüht. Diverse Pflanzen haben keine großen Probleme mit Trockenheit, etwa Skabiosen, Kornblumen, Sonnenblumen, Lavendel, Malven oder Kugeldisteln. Ansonsten hilft auch künftig nur: Wässern, und zwar reichlich. Bei extremer Trockenheit brauche beispielsweise Gemüse 20 bis 60 Liter pro Quadratmeter und Woche.

Ratschläge der Gartenakademie

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