Geht er hier zu weit?

"Bares für Rares": Frau will Nashorn verkaufen - doch Lichter hat nur Augen für zwei Körperteile

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Horst Lichter ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt.

Als eine Verkäuferin ins Pulheimer Walzwerk zu "Bares für Rares" kommt, staunt Moderator Horst Lichter nicht schlecht - und mustert die Frau ungeniert.

Vergangenen Montag (19. November) kam "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter gar nicht aus dem Staunen heraus - erst musste er blinzeln, als er sah, was eine Verkäuferin ins Pulheimer Walzwerk schleppte. Dabei handelte es sich um ein riesiges Nashorn. Doch dann wanderte sein Blick über die Unterarme von Maike Petzold aus Bottrop.

Moderator Horst Lichter interessiert sich in "Bares für Rares" nur für Verkäuferin

Dort hatte sie zwei ungewöhnliche Tattoos, die an kleine Händchen erinnern. Als Lichter neugierig nachfragte, antwortete die Verkäuferin, dass es sich hierbei um die Hände ihrer Tochter und ihres Sohnes handelte. "Und die hast du dir tätowieren lassen? Das ist ja mal 'ne verrückte Idee. Das heißt, du hast die kleinen Patschehändchen genommen?", meint Lichter völlig aus dem Häuschen.

Ja, meinte Petzold nur. Ihre Kinder hatten ihre Hände mit Wasserfarbe angemalt und auf ein Blatt Papier gedrückt. Die Vorlagen wurden dann direkt auf Petzolds Unterarme tätowiert. "Wie witzig. Da hat der Ausdruck, ich kann in Ihnen lesen, wie in einem Buch, eine ganz andere Bedeutung", zeigte sich Lichter verwirrt.

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Nashorn als Sitzbank - Verkäuferin freut sich über enormen Gewinn

Doch zurück zum Nashorn: Auch dieses war für eine Überraschung gut. So handelte es sich in Wirklichkeit um eine Sitzbank, erklärte Experte Sven Deutschmanek. Sie stammte aus den 60er-Jahren vom jugoslawischen Designer Dimitri Omersa. Dieser baute auch Elefanten- oder Esel-Varianten. Und diese sind heute viel Geld wert - so schätzte der Experte die Nashorn-Bank auf bis zu 1.400 Euro!

Die Händler boten allerdings nur verhalten - zwar duellierten sich Markus Wildhagen und Jan Cizek um das gute Stück. Doch am Ende sprangen "nur" 910 Euro für Petzold heraus. Mehr wollten die Händler nicht bieten. Die Verkäuferin zögerte allerdings nicht lange und machte freudig den Deal mit Cizek. Schließlich hatte ihr Mann die Rarität damals gerade mal für 100 Euro erworben.

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jp

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