Handschuhe mit Unterschrift

"Bares für Rares": Händler ringen um Boxhandschuhe von Muhammad Ali - doch es gibt ein Problem

Ein Verkäufer bringt Boxhandschuhe von Muhammad Ali zu "Bares für Rares" mit - doch es gibt einen Haken.
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Ein Verkäufer bringt Boxhandschuhe von Muhammad Ali zu "Bares für Rares" mit - doch es gibt einen Haken.

Bei "Bares für Rares" stand kürzlich etwas ganz Besonderes zum Verkauf: Boxhandschuhe von Muhammad Ali. Die Händler kämpften wortwörtlich um diese Seltenheit.

  • Ein Verkäufer hoffte darauf, bei "Bares für Rares" seine seltenen Boxhandschuhe gegen gutes Geld tauschen zu können.
  • Sie stammen von Box-Legende Muhammad Ali.
  • Obwohl sich die Händler begeistert zeigten, gab es einen Haken.

Für gewöhnlich versuchen Besitzer von Raritäten bei "Bares für Rares" vorwiegend Schmuck, Münzen oder andere Antiquitäten zu verkaufen. In der Sendung vom 9. März brachte Detlef Engels aber eine etwas ungewöhnlichere Seltenheit mit: Boxhandschuhe von Muhammad Ali. Allerdings bemerkte Horst Lichter bereits in den ersten Sekunden, dass etwas nicht stimmt.

Boxhandschuhe von Muhammad Ali bei "Bares für Rares": Horst Lichter ist misstrauisch

Engels hat die Handschuhe vor fast 30 Jahren zum Geburtstag bekommen. Ein Freund soll sie bei einem Händler in Las Vegas gekauft haben. Seinen Angaben zufolge hat Muhammad Ali ganze zwei Jahre damit gearbeitet, bevor sie schließlich zum Verkauf standen.

Horst Lichter* zeigte sich allerdings misstrauisch und hat dafür einen guten Grund: Engels konnte kein Dokument vorzeigen, das seine Aussagen belegt. Ob Muhammad Ali die Handschuhe wirklich trug, ist also nicht nachweisbar - was auch Experte Sven Deutschmanek bestätigte.

Dieser geht sogar davon aus, dass die Kunstleder-Handschuhe niemals in einem richtigen Kampf zum Einsatz kamen. Er begründet das folgendermaßen: Muhammad Ali hat mehrere Exemplare im Rahmen einer Europa-Tour unterschrieben, weshalb die Handschuhe keine Unikate sind. Es ist möglich, dass die Box-Legende sie im Rahmen von Show-Kämpfen trug, doch das ließe sich, wie schon erwähnt, nicht nachweisen.

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Händler liefern sich Kampf um Muhammad Alis Boxhandschuhe

Dennoch hoffte Engels auf mindestens 500 Euro. Unter dieser Summe würde er nicht verkaufen. Und er hatte Glück: Mehrere Händler waren begeistert und trieben ihre Angebote immer weiter in die Höhe. Am Ende machte Wolfgang Pauritsch mit sagenhaften 770 Euro das Rennen und konnte damit die Wunschsumme des Verkäufers weit überbieten.

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soa

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