In den Einkaufswagen passt viel rein. (Symbolbild)
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In den Einkaufswagen passt viel rein. (Symbolbild)

Hätten Sie es gedacht?

Darum kann ein Einkaufswagen im Supermarkt schaden - ein Detail überrascht

Um einen Einkaufswagen kommt man oft nicht herum. Trotzdem gibt es dabei ein Detail, das zum Nachteil werden könnte.

  • Verwenden Sie im Supermarkt auch gerne einen Einkaufswagen?
  • Dann achten Sie mal darauf, wie voll er wird - und was Sie eigentlich kaufen wollten.
  • Mutmaßlich spielt dabei nicht nur die Größe des Wagens eine Rolle.

Einkaufswagen oder Einkaufskorb? Die möglichen Effekte im Supermarkt

In den Supermarkt* ohne Einkaufswagen oder Einkaufskorb hineinschlendern in dem Glauben, dass beide Hände zum Tragen reichen? Kann man machen. Doch wer Menschen im Supermarkt ohne Korb oder Wagen begegnet, bekommt manchmal mit, wie verzweifelt sie sind, wenn die Wünsche beim Spontan-Einkauf offenbar doch größer waren und sie - mit der Milchtüte unter den Arm geklemmt - ihre restlichen Einkäufe gestapelt zwischen Hände und gesenkten Kinn zur Kasse schleifen.

Deshalb führt oft kein Weg daran vorbei: Es muss ein Einkaufswagen her. Doch gerade der kann aufgrund seiner Größe Verbraucher dazu verleiten, dass sie im Supermarkt plötzlich doch viel mehr kaufen, als sie eigentlich geplant hatten, heißt es in einem Bericht von Focus Online, wo zudem ein nicht unwesentliches Detail analysiert wird: Der psychologische Effekt, dass der Kunde denke, er habe - angesichts der beachtlichen Wagengröße -  nicht viel aus dem Regal genommen, verstärke sich durch die schrägen Böden der Einkaufswägen im Supermarkt oder Discounter. Denn sobald man die Ware in den Wagen lege, rolle dieser in Richtung des Kunden und verschwindet somit aus seinem Blickfeld, mutmaßt das Portal - was den Effekt habe, dass der Einkaufswagen immer noch vergleichsweise leer aussehe und man deshalb gern noch nachlade.

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Verleitet ein großer Einkaufswagen dazu, mehr zu kaufen?

Konkret verleite das nicht nur zu mehr Konsum, sondern auch dazu, dass man gerne mal zur größeren Packung greife - und der Wagen trotzdem noch nicht voll wirke. Wer hingegen den Einkaufswagen durch einen Einkaufskorb ersetze, entgeht dieser "Psychofalle", heißt es bei Focus Online.

Psychologie beim Shopping hin oder her - gerade für Familieneinkäufe sind die großen Wagen natürlich äußerst praktisch. Ob man sich für einen Einkaufswagen oder den Einkaufskorb entscheidet, hängt zudem davon ab, für wie viele Tage man einkauft. Auch hier sagen Experten: Wer besser im Voraus plane, spare im Zweifel Geld. Denn gerade bei Spontankäufen seien Verbraucher dazu geneigt, manchmal unnötig viel Geld auszugeben.

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Mit einer Einkaufsliste lässt sich im Alltag Geld sparen

Hilfreich ist es vor dem Gang zum Supermarkt zudem, sich immer eine Einkaufsliste zu schreiben - dann läuft man zumindest nicht Gefahr, dass man am Ende (doch wieder) deutlich mehr konsumiert, als man ursprünglich wollte. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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