1,70 Euro mehr?

Rundfunkbeitrag: Wieder Milliardenüberschüsse - doch er könnte bald auf 19,20 Euro steigen

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Die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag sind laut dem Beitragsservice stabil geblieben.

Wie der Beitragsservice mitteilt, sind die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag 2018 gestiegen. Trotz erneuter Milliardenüberschüsse soll dieser aber weiter steigen.

Seit Januar gilt der Rundfunkbeitrag für alle deutschen Haushalte, früher auch als GEZ-Gebühr bekannt. Auch dann, wenn Bürger gar kein Radio oder Fernseher besitzen. Nun ließ der Allgemeine Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio, an den der Rundfunkbeitrag entrichtet werden muss, verlauten, dass 2018 die Beitragseinnahmen nicht nur stabil, sondern etwas gestiegen sind.

Rundfunkbeitrag: Erträge in Höhe von über acht Milliarden Euro erwirtschaftet

So teilte der Beitragsservice nun mit, dass im Jahr 2018 Erträge aus dem Rundfunkbeitrag in Höhe von acht Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. Zum Vergleich: 2017 waren es 7,974 Milliarden Euro. "Der Gesamtbestand an beitragspflichtigen Wohnungen ist relativ konstant", erklärte Stefan Wolf, der Geschäftsführer des Beitragsservice.

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So sei die Zahl der beim Beitragsservice gemeldeten Wohnungen im vergangenen Jahr auf fast 40 Millionen angestiegen, gleichzeitig hätten sich allerdings auch mehr Bürger aus sozialen Gründen vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. "Auch in den Jahren 2021 bis 2024 erwarten wir stabile Einnahmen von circa 7,9 Milliarden Euro jährlich", so Wolf weiter. Dennoch sollen die Erträge laut den Öffentlich-rechtlichen Sendern nicht ausreichen.

Trotz steigender Erträge: So hoch soll der Rundfunkbeitrag bald steigen

Aktuell beträgt der Rundfunkbeitrag noch 17,50 Euro im Monat pro Haushalt. Allerdings soll damit aber ab 2020 Schluss sein - schließlich reißen die Diskussionen um eine mögliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags nicht ab. So hatte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) bereits vor zwei Jahren angekündigt, dass der Rundfunkbeitrag ansteigen und dieser in drei Jahren um etwa ein Euro mehr betragen könnte. Wie hoch er allerdings wirklich ausfallen wird, ist noch unklar.

Der Branchendienst Medienkorrespondenz geht sogar davon aus, dass der Rundfunkbeitrag um 1,70 Euro aufgeschlagen werden könnte. Konkret wären das dann statt 17,50 satte 19,20 Euro im Monat pro Haushalt.

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jp

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