"Zweite Chance"

Ikea schenkt Ihnen jetzt viel Geld für Ihre alten Möbel - doch die Sache hat einen Haken

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Ikea nimmt jetzt auch Gebrauchtmöbeln zurück - allerdings hat die Sache einen Haken.

Wussten Sie, dass Ikea auch mit gebrauchten Möbeln handelt? Nun können auch Sie Ihre alten Stücke an den Möbelriesen für viel Bares verkaufen - unter einer Bedingung.

Die Deutschen lieben Ikea - schließlich gibt es dort viel für kleines Geld. Und der Möbelriese hat bereits eine neue, lukrative Geschäftsidee, um den Umsatz weiter anzukurbeln. So will Ikea in Deutschland nun in den Gebrauchtmöbel-Markt einsteigen. Das hat das Unternehmen jetzt mitgeteilt.

Ikea gibt gebrauchten Möbeln "Zweite Chance" - doch es gibt einen Haken

Kunden können ab Mitte Juli unter dem Motto "Zweite Chance" in allen Ikea-Filialen deutschlandweit ihre gebrauchten Möbel gegen Bares zurückgeben. Diese werden dann in den Fundgruben wieder weiterverkauft. Allerdings nimmt der Möbelriese nur Regale, Kommoden, Sofas & Co. zurück, wenn diese von Ikea selbst stammen, zu einer bestimmten, bei Kunden sehr begehrten Produktkategorie gehören und noch gut erhalten sind.

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Der Grund für das Projekt: Die Möbelkette möchte in Zukunft mehr auf Nachhaltigkeit setzen, heißt es in der Mitteilung. Um zu erfahren, ob Ihr Möbelstück alle Bedingungen erfüllt, können Sie dessen Angaben auf der Ikea-Homepage in einem Online-Portal klären. Anschließend erhalten Sie einen unverbindlichen Preisvorschlag. Die Crux daran ist nur, dass Kunden am Ende "nur" Gutscheine erhalten, mit denen Sie wiederum auch nur in Ikea-Einrichtungshäusern einkaufen können.

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Im Auftrag der Nachhaltigkeit: Doch lohnt sich das Projekt überhaupt für Kunden?

Um zu prüfen, ob das gebrauchte Möbelstück tatsächlich in einem einwandfreien Zustand ist, muss der Kunde es - vorausgesetzt, es ist vollständig zusammengebaut - in eine Filiale bringen, wo dies dann überprüft wird. "Unsere Kunden nehmen das Angebot gern an und wir konnten den Service gut in den Ablauf in den beteiligten Einrichtungshäusern integrieren", hieß es abschließend in der Mitteilung. Allerdings stellt sich doch die Frage, ob sich wirklich so viele Kunden die ganze Arbeit antun wollen ...

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jp

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