Neben zwei ganzen Eiern liegt ein aufgeschlagenes, bei dem das Eigelb zu sehen ist.
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Eier kann man auf viele Weisen zubereiten, auch auf dem Grill.

Rauchig perfekt

So haben Sie Eier garantiert noch nicht gegart – dabei schmeckt es herrlich

Eier sind vielseitig. Man kann sie kochen, mit ihnen backen und sie braten. Aber man kann sie auch grillen und diese Methode haben Sie sicher noch nie ausprobiert.

Eier stecken voller wertvoller Nährstoffe und landen bei vielen Deutschen regelmäßig auf dem Tisch. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, wie lang man Eier kochen sollte, ob Rührei mit oder ohne Milch gemacht wird und wie man Spiegeleier richtig brät. Eine Garmethode ist Ihnen dabei aber wahrscheinlich noch nicht untergekommen: der Grill. Ja, Sie haben richtig gelesen, Sie können Eier auch grillen. Und damit ist nicht gemeint, dass Sie die Pfanne auf den heißen Rost stellen und einfach dort braten.

So grillen Sie Eier richtig

Es geht tatsächlich darum, die Eier im Ganzen auf dem Grill zu garen, wie die Seite „bonappetit" empfiehlt. Sie brauchen nur einen heißen Grill, eine beliebige Anzahl Eier, eine Grillzange und ein paar Minuten Geduld.

  • Platzieren Sie die unversehrten Eier mit der Grillzange auf dem Rost, aber nicht zu dicht über dem Feuer, sonst platzt die Schale möglicherweise. Am Rand des Grillrostes oder in der indirekten Zone funktioniert es am besten. Sie können die Eier auch vorher anstechen, um auf Nummer sicher zu gehen.
  • Warten Sie nun zwischen sechs und 14 Minuten, je nachdem wie weich das Eigelb noch sein soll. Wundern Sie sich nicht: Die Schale wird dabei eventuell bräunen.
  • Entfernen Sie die Eier dann vorsichtig mit der Grillzange vom Rost und schrecken Sie sie in kaltem Wasser ab, damit sie nicht mehr nachgaren und die perfekte Konsistenz haben.

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Darum sollten Sie Eier ab jetzt grillen

Auf den ersten Blick erscheint es Ihnen vielleicht sinnlos, Eier so zu grillen. Eins ist klar: Sie sollten dafür natürlich nicht extra den Grill anheizen, aber wenn Sie eh gerade eine Grillparty feiern, lohnt es sich, Beilageneier gleich mit Steak, Bratwurst und Co. zu garen. Sie werden dafür mit einem zarten Eiweiß und weichem Eigelb belohnt und die Eier haben einen unverwechselbaren rauchigen Geschmack, den Sie mit anderen Garmethoden nicht erreichen können, verspricht „bonappetit“. Probieren Sie es also aus und bringen Sie Ihr Grillgäste garantiert zum Staunen. (ante) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
Käse Haltbarkeit erkennen
Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
Wurst Haltbarkeit erkennen
Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

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