Alltagsfrage

Für Dalgona-Kaffee und Frappé: Wie wird eigentlich Instantkaffee gemacht?

Mit Instantkaffee lässt sich cremiger Kaffeeschaum machen.
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Mit Instantkaffee lässt sich cremiger Kaffeeschaum machen.

Instantkaffee - Kaffeekenner rümpfen hier die Nase, aber für manche Situationen ist er unerlässlich. Aber wie wird das Pulver gemacht - ist das überhaupt echter Kaffee?

  • Instantkaffee kennt eigentlich jeder, aber nur wenige würden ihn frischem Kaffee vorziehen.
  • Für Kaffeespezialitäten wie den griechischen Frappé oder den neuen Kult Dalgona-Kaffee braucht man jedoch Instantkaffee.
  • Ist das Pulver überhaupt echter Kaffee und wie funktioniert das Prinzip?

Wie kommt bei Ihnen morgens der Kaffee in die Tasse*? Aus der Filterkaffeemaschine, aus dem Vollautomaten oder machen Sie sich auch mal einen Instantkaffee, wenn es ganz schnell gehen muss. Vielleicht haben Sie sich diese Frage dann schon gestellt und spätestens seitdem der Dalgona-Kaffee in aller Munde ist, interessiert sie wahrscheinlich noch mehr Menschen: Woraus wird Instantkaffee eigentlich gemacht?

Kaffee-Puristen stellt es die Nackenhaare auf und sie sind sich sicher, dass dieses Pulver auf keinen Fall echter Kaffee sein kann. Ist das nur Verunglimpfung?

So wird Instantkaffee gemacht

Ja, tatsächlich, denn Instantkaffee wird aus echtem Kaffee gemacht. Und so wird er hergestellt:

  1. Die Kaffeebohnen werden geröstet und gemahlen. Dabei können auch verschiedene Sorten zum Einsatz kommen, um einen bestimmten Geschmack zu kreieren.
  2. Aus dem gemahlenen Kaffee werden die löslichen Bestandteile extrahiert.
  3. Der flüssige Extrakt wird durch Dampf konzentriert und dann per Sprühtrocknung oder Gefriertrocknung getrocknet.

Das darauf entstehende mehr oder weniger feine Granulat brühen Sie dann zu Hause mit heißem Wasser auf, geben dem Ganzen also wieder die entzogene Feuchtigkeit zu und schon ist der Kaffee wieder (fast) der alte.

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Warum trinkt man Instantkaffee?

Kaffee ist empfindlicher als viele denken. In der verschlossenen Originalverpackung hält er sich zwar beachtliche zwei Jahre. Nach dem Öffnen muss Kaffee aber ziemlich schnell verbraucht werden:

  • Bohnen nach etwa vier bis sechs Wochen
  • gemahlener Kaffee nach etwa zwei Wochen

Luft- und aromadicht verschlossen bleibt Kaffee etwas länger frisch.

Instantkaffee hält sich geöffnet mindestens doppelt so lange. Er ist nach dieser Zeit nicht ungenießbar, verliert aber zunehmende an Aroma.

Neben der langen Haltbarkeit spricht aber auch die einfache Zubereitung für löslichen Kaffee. Sie brauchen nur eine Tasse, einen Löffel und heißes Wasser und haben dann nicht Kaffeepulver zwischen den Zähnen hängen, wie es beim sogenannten "Türkischen Kaffee" oft der Fall ist.

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Instantkaffee im Dalgona und Frappé

Auch für spezielle Kaffee-Kreationen brauchen Sie Instantkaffee. Ein Klassiker ist dabei der Frappé, der hauptsächlich in Griechenland getrunken wird. Dafür wird Instantkaffee mit kaltem Wasser und Zucker schaumig geschüttelt, in ein Glas mit Eiswürfeln gefüllt und dann mit weiterem kaltem Wasser aufgefüllt. Je nach Geschmack kann der Frappé auch mit kalter Milch variiert werden.

Neuer, aber vom Prinzip her ähnlich, ist der Dalgona-Kaffee*, der seinen Weg aus Asien zu uns gefunden hat. Dafür wird der Instantkaffee mit heißem Wasser cremig aufgeschlagen und dann als Topping auf kalte Milch mit Eiswürfeln gesetzt.

Jetzt, wo Sie wissen, dass es sich bei Instantkaffee um echten Kaffee handelt, können Sie sich ja einen Ruck geben und eine von beiden Varianten ausprobieren...

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