Corona

Im Tierheim ist derzeit Geduld bei Adoptionen gefragt

Bello sucht neues Herrchen: Wer aktuell einen Vierbeiner aus dem Tierheim adoptieren möchte, muss mehr Zeit als sonst dafür einkalkulieren. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn
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Bello sucht neues Herrchen: Wer aktuell einen Vierbeiner aus dem Tierheim adoptieren möchte, muss mehr Zeit als sonst dafür einkalkulieren. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn

Die Eingewöhnung eines Tieres erfordert Zeit und Geduld. Viele Arbeitnehmer hätten jetzt beides und würden gerne eine arme Seele adoptieren. Für die Tierschutzvereine ist der Zeitpunkt weniger optimal.

Bonn/Berlin (dpa/tmn) - Die Adoption von Tieren aus dem Tierheim ist infolge der Corona-Pandemie nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Wer ein Tier adoptieren möchte, sollte deshalb aber nicht von dem Vorhaben Abstand nehmen.

Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Die Vermittlung ist in vielen Häusern derzeit limitiert, um die Mitarbeiter zu entlasten und den Publikumsverkehr einzuschränken.

Der Tierschutzverein Berlin weist beispielsweise auf seiner Homepage darauf hin, dass das Tierheim derzeit geschlossen sei, Tiervermittlungen aber dennoch möglich sind. Das Haus bittet um eine telefonische Terminvereinbarung.

Andere Häuser haben die Vermittlung ganz eingestellt und merken Interessenten nur noch vor. Laut dem Deutschen Tierschutzbund sollten Wartezeiten bei der Vermittlung nun aber nicht dazu verleiten, ein Tier vom Züchter oder im schlimmsten Fall über das Internet zu kaufen.

Aber nicht nur bei der Adoption gibt es Probleme. Tierheime im Rhein-Main-Gebiet haben in der Corona-Pandemie noch weitere Sorgen.

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