Die Protagonisten des Animes „One Piece“.
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„One Piece“ ist einer der bekanntesten Animes. Der zugehörige Manga wurde weltweit am meisten verkauft.

Aufwendige Animationen 

Anime – was ist das eigentlich? Alles über den japanischen Zeichentrick

  • Laura Wittstruck
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Animes sind nicht nur für Kinder geeignet. Einige Genres der japanischen Produktionen sind sogar speziell für Erwachsene. Erfahren Sie, wo sie die Filme und Serien streamen können.

Anime oder Manga – wo liegt da eigentlich der Unterschied? Und sind Zeichentrickfilme nicht etwas für Kinder? Viele kennen lediglich die bekanntesten Filme und Serien aus den japanischen Zeichenstudios, wie „One Piece“, „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“. Doch die Welt der Animes ist weitaus größer. Wir zeigen, wie viele verschiedene Genres es gibt und welche Streaminganbieter die Klassiker im Programm haben. 

Anime oder Manga – Wo liegt der Unterschied?

Grundsätzlich bezeichnet Anime einen japanischen Zeichentrickfilm. In Japan selbst gilt dagegen jeder animierte Film als Anime – unabhängig davon, wo er produziert wurde. Die ersten in Japan entstandenen Zeichentrickfilme stammen aus dem Jahr 1917: allerdings noch in schwarz-weiß und ohne Ton. Oft wird der Anime mit dem Manga verwechselt. Letzterer ist der Begriff für ein japanisches Comicbuch. Tatsächlich haben viele Animes einen Manga als Vorlage – beispielsweise die Hit-Serie „One Piece“. 

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Diese Anime-Genres gibt es 

Animes lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Dabei gibt es sowohl kinderfreundliche Serien und Filme als auch solche, die sich für Erwachsene eignen. Das hängt unter anderem vom Inhalt und Schauplatz der Animes ab. Außerdem geben einige primär Jungen oder Mädchen als Zielgruppe an. Beispiele für Genres sind unter anderem Drama, Comedy, Romantik, Krimi, Horror, Krieg oder Abenteuer. Häufig überschneiden sich die einzelnen Kategorien auch. 

Außerdem lassen sich Animes und Mangas folgendermaßen unterteilen:

  • Shonen Ai / Yaoi Anime: Bei diesem Anime dreht sich alles um die Liebe zwischen zwei männlichen Charakteren. Besonders Mädchen beziehungsweise junge Frauen sollen angesprochen werden. Das Gegenstück dazu ist Shōjo Ai- beziehungsweise Yuri-Anime. Dabei steht die Beziehung zwischen zwei Frauen im Vordergrund.  
  • Ecchi Anime: Der Ecchi Anime ist für Männer und Frauen gedacht. Inhalte, die sich um körperliche Liebe drehen, werden humorvoll aufbereitet.
  • Hentai Anime: Sie sind nur für Erwachsene geeignet und enthalten besonders schlüpfrige Inhalte. In Japan laufen diese Animes weder im TV noch im Kino, um Minderjährige zu schützen.
  • Maho Shojo / Magical-Girl-Anime: Hier dreht sich alles um ein Mädchen mit magischen Fähigkeiten. Ein bekanntes Beispiel ist die Serie „Sailor Moon“.
  • Sentai-/Super Sentai-Anime: Bei Sentai-Animes ist gleich ein ganzes Superhelden-Team am Start. Dabei steht die Freundschaft der Charaktere im Vordergrund.
  • Dämonen-Anime: Wer alles über Dämonen und wie man sie beschwört lernen will, ist bei diesem Genre gut aufgehoben.
  • Sport Anime: Der Name spricht für sich: Im Anime „Kickers“ beispielsweise, geht es um ein erfolgloses Fußballteam, das mit etwas Hilfe Pokale gewinnen will.

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So entsteht ein Anime 

Ein traditioneller Anime entsteht durch die sogenannte Cel-Animation. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig: Verschiedene Folien werden bemalt und wiederholt vor einem Hintergrund abgelichtet. Das erfordert mehr oder weniger Aufwand – je nach Budget. Heute setzen die meisten Studios aus Kostengründen auf computeranimierte Filme und Serien. Der Stil der Cel-animierten Figuren ist aber bis heute erhalten geblieben. 

Anime: Das sind die bekanntesten Serien und Filme

Viele der beliebtesten Animes laufen schon seit Jahren. Beispielsweise die Serie „One Piece“, bei der sich eine Piratenbande auf die Suche nach einem legendären Schatz begibt. Der Anime rund um Monkey D. Ruffy punktet mit spannenden Abenteuern und jeder Menge Humor. Noch mehr Action bietet dagegen „Dragon Ball“, bei der Hauptcharakter Son Goku es mit allerlei Bösewichten aufnehmen muss. Wer sich für Ninjas begeistert, ist dagegen bei „Naruto“ richtig aufgehoben. Einer der populärsten Filme ist „Chihiros Reise ins Zauberland“. Dabei verirrt sich ein kleines Mädchen im Wald und erlebt anschließend in einer märchenhaften Welt zahlreiche Abenteuer. Etwas düsterer ist der Film „Prinzessin Mononoke“. Die Prinzessin und ein junger Krieger müssen die Natur gegen den eindringenden Mensch beschützen.

Wo kann ich Animes ansehen?

Ob Romantik, Abenteuer oder Dämonen – wer Lust hat, in die Welt der Animes hineinzuschnuppern, kann das bei verschiedenen Streaminganbietern tun. So zeigen etwa Joyn, Wakanim oder Anime on Demand viele Filme und Serien. Auch Netflix hat einige Animes im Programm, das jedoch laufend wechselt. Momentan zeigt der Anbieter etwa die Serie „Naruto“ und „Prinzessin Mononoke“ (Stand: Mai 2021) . Auch im deutschen Free-TV laufen einige Animes – beispielsweise bei SIXX oder ProSieben MAXX. (lw) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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