Erste Hilfe

Verbrennung von Kind mit handwarmem Wasser kühlen

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Hat sich das Kind den Arm verbrüht, sollte man ihn rasch unter fließendem Wasser kühlen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

Es ist schnell passiert. Eine umgekippte Suppenschüssel oder ein Griff auf die heiße Herdplatte: Schon hat sich das Kind seine Haut verbrüht oder verbrannt. Eltern sollten dann schnell handeln.

Köln (dpa/tmn) - Die Haut von Kindern ist dünner als die Haut Erwachsener. Darum erleiden die Kleinen schneller Verbrennungen und Verbrühungen. Eltern sollten die Brandwunden umgehend für 10 bis 15 Minuten kühlen. Dazu eignet sich handwarmes, fließendes Wasser.

Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Das Kühlen fördert die Wundheilung. Danach wird die Wunde mit einer Wundauflage oder einem sauberen Tuch abgedeckt.

Sollten Stoffreste in der Wunde kleben, könnten Eltern versuchen, diese in einem Wasserbad abzulösen. Oder sie legen kalte, nasse Tücher, die fusselfrei sind, auf und wechseln sie mehrmals.

Bei Säuglingen rät der BVKJ von einer Kühlung von Brandwunden ab. Hier bestehe die Gefahr, dass die Babys zu stark auskühlen. Auch bei großflächigen Wunden von mehr als 15 Prozent der Körperoberfläche besteht Unterkühlungsrisiko, hier also nicht kühlen. In solchen Fällen müssen Eltern zudem einen Notarzt rufen.

Auch kleinere Verbrennungen und Verbrühungen sollte sich bei Kindern immer ein Arzt ansehen. ( www.kinderaerzte-im-netz.de)

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