Weiter von zu Hause lernen: Das ist während der Coronakrise für alle Schüler möglich, die selbst vorerkrankt sind oder mit Risikopersonen zusammen leben. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
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Weiter von zu Hause lernen: Das ist während der Coronakrise für alle Schüler möglich, die selbst vorerkrankt sind oder mit Risikopersonen zusammen leben. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Risiko durch Vorerkrankung

Wer weiter von zu Hause lernen darf

Schüler sollen vor den Sommerferien zumindest tageweise in die Schule zurückkehren. Ausgenommen davon sind Familien, in denen es Vorerkrankungen gibt.

Berlin (dpa/tmn) - Bis zu den Sommerferien ist für die Schüler in Deutschland ein Mix aus Präsenzunterricht und Unterricht daheim vorgesehen. Das steht in dem Konzept der Kultusminister, das am Dienstag vorgestellt wurde.

Von zu Hause aus können aber weiterhin Schüler lernen, die Vorerkrankungen haben: Dazu zählen unter anderem Erkrankungen der Lunge, Mukoviszidose, immundepressive Therapien, Krebs oder Organspenden.

Krankheiten wie diese begünstigen nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung und Familie in Berlin bei einer Corona-Infektion einen schwereren Verlauf.

Homeschooling ist auch dann eine Option, wenn Eltern, Geschwister oder andere Familienmitglieder zur Risikogruppe im Haushalt zählen. Wichtig ist, dass Eltern die Schulleitung mittels eines ärztlichen Attests über die Situation informieren.

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