Feuerwehrmann gesteht Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft

Das Gericht schließt eine Verurteilung wegen versuchten Mordes nicht aus. Foto: Marcel Kusch
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Das Gericht schließt eine Verurteilung wegen versuchten Mordes nicht aus. Foto: Marcel Kusch

Hagen (dpa) - Ein Feuerwehrmann hat vor Gericht einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im sauerländischen Altena gestanden. "Ich habe Angst gehabt vor Einbrüchen, Diebstählen, Gewalttaten und auch vor sexuellen Übergriffen", sagte der 25-Jährige beim Prozessauftakt am Landgericht Hagen.

Er habe den Flüchtlingen aber nicht schaden wollen. Bei dem Brandanschlag war niemand verletzt worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Feuerwehrmann vor, in der Nacht auf den 3. Oktober 2015 unter dem Dachstuhl des Hauses Benzin verteilt und angezündet zu haben. Sein Freund soll im Hausflur Schmiere gestanden haben. Im Erdgeschoss des Hauses schliefen sieben Flüchtlinge aus Syrien. Das Gericht schließt eine Verurteilung wegen versuchten Mordes nicht aus.

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