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Militärparade am 9. Mai: Putin warnt Westen vor „globalem Schrecken“ – und sagt Flugshow kurzfristig ab

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Von: Patrick Huljina, Andreas Schmid

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Der 9. Mai ist einer der wichtigsten Feiertage in Russland. Während des Ukraine-Kriegs feiert Moskau eine Militärparade, mit Rede von Putin. News-Ticker.

Update vom 9. Mai, 13 Uhr: Kurz nach Putins Rede meldet Russlands Verteidigungsministerium mehr als 200 Angriffe auf die Ukraine in den vergangenen Stunden. Mit Raketen und Artillerie seien unter anderem Kommandoposten und Lager mit militärischer Ausrüstung beschossen worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Bei den Angriffen seien insgesamt 350 ukrainische Soldaten getötet worden, sagte er weiter. Diese Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Update vom 9. Mai, 12.20 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat in diesem Jahr keine Einladung zu den russischen Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa erhalten. Es sei „keine Einladung an den Bundeskanzler von russischer Seite ergangen“, teilte das Bundespresseamt am Montag mit. 

Update vom 9. Mai, 11.30 Uhr: Russland macht im Ukraine-Krieg - wie die Ukraine - nur selten Angaben zu gefallenen Soldaten. Tote russische Kämpfer scheinen ein Tabuthema. Anlässlich der Militärparade hat Präsident Wladimir Putin nun aber Verluste seiner Truppen beim Angriff auf die Ukraine eingeräumt. Konkrete Zahlen nannte der Kremlchef nicht, versprach den Angehörigen aber materielle Hilfe.

„Der Tod eines jeden Soldaten und Offiziers bedeutet Leid und unwiederbringlichen Verlust für die Verwandten und Liebsten“, sagte Putin am Montag. „Der Staat, die Regionen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen tun alles, um diesen Familien Fürsorge zukommen zu lassen und ihnen zu helfen.“

Besondere Hilfe werde den Kindern der Gefallenen und Verwundeten geleistet, sagte Putin. „Ein entsprechendes Präsidentendekret wurde heute unterzeichnet.“ Eine Maßnahme ist eine Quotenregelung. Demnach haben Kinder von Soldaten, die in der Ukraine gekämpft haben, Anspruch auf zehn Prozent der Studienplätze an staatlichen Hochschulen. Sie müssen dabei keine Aufnahmeprüfung an der Universität ablegen. Kadetten- und Militärschulen sind ebenfalls angehalten, solche Kinder ohne Prüfung aufzunehmen.

Kreml-Chef Putin bei Russlands Militärparade zum 9. Mai.
Kreml-Chef Putin bei Russlands Militärparade zum 9. Mai. © Mikhail Metzel/Imago

Ukraine-Krieg und Militärparade in Moskau: Putin warnt vor neuem Weltkrieg

Update vom 9. Mai, 9.50 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit Blick auf den Ukraine-Konflikt vor der Gefahr eines neuen Weltkriegs gewarnt. Es müsse alles getan werden, um zu verhindern, dass sich „der Schrecken eines globalen Krieges wiederholt“, sagte Putin am Montag in seiner Rede während einer Militärparade (Update vom 9. Mai, 9.31 Uhr). Er rechtfertigte zugleich den Militäreinsatz in der Ukraine, der dazu diene, Russland vor einer „inakzeptablen Gefahr“ zu verteidigen.

„Russland hat präventiv die Aggression abgewehrt, das war die einzig richtige Entscheidung“, sagte Putin auf dem Roten Platz. Er warf dem Westen auch einmal mehr vor, „Neonazis“ in der Ukraine bewaffnet zu haben. Moskau habe immer wieder versucht, ein Abkommen für eine internationale Sicherheitslösung zu erzielen, sagte Putin. Die Nato habe aber Russlands Argumente ignoriert und damit begonnen, das ukrainische Territorium militärisch zu erschließen.

Der 69-Jährige betonte, dass der Sieg im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit den westlichen Alliierten errungen wurde, beklagte aber zugleich die dort herrschende „Russophobie“ bei den politischen Eliten. „Uns ist bekannt, dass den amerikanischen Veteranen, die zur Moskauer Parade anreisen wollten, das faktisch verboten wurde“, behauptete Putin.

Ukraine-Krieg und Militärparade in Moskau: Selenskyi wehrt sich gegen Aneignung des Sieges über Nazi-Deutschland

Update vom 9. Mai, 9.45 Uhr: Gebannte Blicke nach Moskau zur Rede von Wladimir Putin. Doch auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj positionierte sich und hat sich eine „Aneignung“ des Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg durch Russlands verbeten. „Heute feiern wir den Tag des Sieges über den Nationalsozialismus“, sagte Selenskyj am Montag in einer Videobotschaft. „Wir sind stolz auf unsere Vorfahren, die gemeinsam mit anderen Nationen in der Anti-Hitler-Koalition den Nationalsozialismus besiegt haben.“ Zudem sagte Selenskyj: „Und wir werden nicht zulassen, dass sich jemand diesen Sieg aneignet.“ „Wir haben damals gewonnen. Wir werden auch jetzt siegen“.

Wladimir Putin spricht am 9. Mai 2022 in Moskau
Wladimir Putin spricht am 9. Mai 2022 in Moskau © Kirill KUDRYAVTSEV/AFP

Ukraine-Krieg: Militärparade gestartet - Putin mit Vorwürfen gegen den Westen

Update vom 9. Mai, 9.31 Uhr: Kremlchef Wladimir Putin hat bei der Militärparade in Moskau den Einsatz der russischen Streitkräfte in der Ukraine gewürdigt. Die Soldaten kämpften im Donbass in der Ostukraine für die Sicherheit Russlands, sagte Putin am Montag auf dem Roten Platz in Moskau. Die Ukraine habe sich aufgerüstet mit Waffen der Nato und so eine Gefahr dargestellt für das Land. Russland feierte den 77. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Der für Russland heilige Feiertag wurde überschattet von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Der Kreml spricht dabei nicht von Krieg, sondern von einer „militärischen Spezial-Operation“. Dieses Mal wird kein ausländischer Staatschef bei der Parade zu Gast sein. Die mit einem Großaufgebot an Uniformierten gesicherte Innenstadt glich einer Festung.

Militärparade in Moskau mir Putin: Russland sagt Luftshow ab

Update vom 9. Mai, 9.28 Uhr: Die russische Führung hat die Luftshow bei der Moskauer Militärparade abgesagt. „Der Luftteil findet wegen des Wetters nicht statt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass am Montag. Ursprünglich sollten 77 Flugzeuge und Hubschrauber an der Militärparade teilnehmen. Medienberichten zufolge war geplant, dass die Kampfflugzeuge ein „Z“ am Himmel bilden.

Update vom 9. Mai, 9.15 Uhr: Die Rede Waldimir Putins hat begonnen. Er spricht davon, dass in der Ukraine eine unmittelbare Gefahr für Russland geschaffen wurde. Wie ausländische Berater und Waffen in das Nachbarland gekommen sind. Er wirft den USA vor, US-Veteranen, die zur Parade kommen wollten, die Reise verboten zu haben. 

Update vom 9. Mai, 9.00 Uhr: Die Militärparade in Moskau hat begonnen. Hunderte Veteranen, die russische Führung sowie Patriarch Kirill, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, nahmen auf einer Ehrentribüne Platz. Wladimir Putin, der lächelte, begrüßte die Veteranen mit einem Handschlag. In Europas größter Stadt waren auch Tausende Menschen unterwegs, um sich die Waffenschau anzusehen. 

Waldimir Putin hat den Roten Platz in Moskau erreicht, um an der Militärparade teilzunehmen (9. Mai 2022))
Waldimir Putin hat den Roten Platz in Moskau erreicht, um an der Militärparade teilzunehmen © Kirill KUDRYAVTSEV / AFP

Ukraine-Krieg und der „Tag des Sieges“: Im Osten des Landes starten die Militärparaden

Update vom 9. Mai, 8.00 Uhr: Überschattet vom Ukraine-Krieg hat Russland 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit ersten Militärparaden im äußersten Osten des Landes den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland gefeiert. Auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka, auf der Insel Sachalin, in der Großstadt Wladiwostok am Pazifik und in weiteren Orten beteiligten sich Hunderte Soldaten an den Paraden zur Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlichte dazu am Montag zahlreiche Fotos - in Wladiwostok fuhren auch die Weltkriegspanzer vom T-34 in der Kolonne mit.

Im ganzen Land waren 28 Paraden geplant, die mit Abstand größte ist in der Hauptstadt Moskau für 9.00 Uhr MESZ (10.00 Uhr Ortszeit) angesetzt. 

In Wladiwostok haben die ersten Militärparaden zum 77. Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland begonnen
In Wladiwostok am Pazifik beteiligen sich am 9. Mai 2022 Hunderte Soldaten an den Paraden zur Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg. © Yuri Smityuk/imago

Ukraine-Krieg und Militärparade zum „Tag des Sieges“: Nato-Generalsekretär Stoltenberg ruft Putin zur Beendigung der Kampfhandlungen auf

Update vom 9. Mai, 7.21 Uhr: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg drängt Russlands Präsidenten Wladimir Putin zum Tag des Sieges über Nazideutschland, die Kampfhandlungen in der Ukraine einzustellen. „Ich rufe Präsident Putin zum 9. Mai noch einmal auf, den Krieg unverzüglich zu beenden, seine Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen und Friedensverhandlungen aufzunehmen. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine und werden dem Land weiterhelfen, sein Recht auf Selbstverteidigung durchzusetzen“, sagte Stoltenberg in der Montagsausgabe der Welt.

Stoltenberg betonte zugleich, dass „Präsident Putin den Gedenktag am 9. Mai in der Vergangenheit regelmäßig genutzt hat, um Unwahrheiten über den Westen zu streuen und die Nato zu kritisieren“. Er erwarte deshalb erneut „Lügen über die Nato und den Westen insgesamt“. Derweil wirft Wolodymyr Selenskyj in seiner Videoansprache am Sonntagabend Russland vor, alles vergessen zu haben, „was für die Sieger im Zweiten Weltkrieg wichtig war“.

Ukraine-Krieg: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einer Pressekonferenz
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russlands Präsident Putin aufgerufen, die Kampfhandlungen einzustellen (Archivbild) © Dwi Anoraganingrum/Future Image/Imago

Update vom 9. Mai, 6.45 Uhr: Russland hält am Montag in der Hauptstadt Moskau seine traditionelle Militärparade zum 9. Mai zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs und den Sieg über Nazi-Deutschland ab. Präsident Wladimir Putin wird voraussichtlich eine Rede halten. Darin könnte er auch neue Ankündigungen in Bezug auf die Ukraine machen.

Die russische Führung zieht seit Wochen wiederholt Parallelen zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Militäreinsatz im Nachbarland, das nach offiziellen Angaben „demilitarisiert“ und „entnazifiziert“ werden soll.

Ukraine-Krieg: Militärparade in Moskau: Was plant Putin?

Erstmeldung vom 8. Mai, 22.11 Uhr: Moskau - In Russland wird am 9. Mai traditionell der „Tag des Sieges“ gefeiert. Er ist einer der wichtigsten Feiertage im Land. Dabei wird an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs gewinnt das historische Datum in diesem Jahr noch mehr an Bedeutung. Die Welt blickt nach Moskau. Wird Präsident Wladimir Putin bei der Militärparade auf dem Roten Platz für eine weitere Eskalation im Ukraine-Konflikt sorgen? Was plant Russland?

Ukraine-Krieg: 9. Mai in Russland - 11.000 Soldaten und Flugshow mit „Weltuntergangsflugzeug“

Die Militärparade zum 9. Mai dürfte zu einer Art Machtdemonstration der russischen Armee werden. 11.000 Soldaten werden in Moskau aufmarschieren. Auch in vielen anderen Städten wird es am Montag Militärparaden geben. Hunderttausende patriotisch gestimmte Schaulustige werden erwartet.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums werden in Moskau unter anderem die in der Ukraine eingesetzten Iskander-Raketen zu sehen sein. Gezeigt werden auch Kampfpanzer wie der modernste Typ T-14, die Luftabwehrsysteme S-400, Buk-M3 und Tor-M2, Kampfroboter vom Typ Uran-9 und mit Atomsprengköpfen bestückbare Interkontinentalraketen. Bei einer Flugshow sollen Kampfjets, Langstreckenbomber und die als „Weltuntergangsflugzeug“ bekannte Iljuschin Il-80 zu sehen sein. Am Himmel über dem Roten Platz sollen außerdem acht russische Kampfflugzeuge den Buchstaben „Z“ formen, das Symbol für den Militäreinsatz in der Ukraine. Das „Z“ steht dabei für „Za Pobedu – Für den Sieg“.

Ukraine-Krieg: Putin-Rede bei Militärparade am 9. Mai erwartet

Kreml-Chef Putin wird eine mit Spannung erwartete Rede halten. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg zeigte sich der russische Präsident am Sonntag (8. Mai) siegessicher und zog Parallelen zum Zweiten Weltkrieg. „Wie 1945 wird der Sieg unser sein“, erklärte Putin. „Heute kämpfen unsere Soldaten wie ihre Vorfahren Schulter an Schulter für die Befreiung ihrer Heimat vom Nazidreck.“ Russland begründet seinen Angriffskrieg in der Ukraine mit der Absicht, das Nachbarland „demilitarisieren“ und „entnazifizieren“ zu wollen.

Wladimir Putin, Präsident von Russland, spricht während Militärparade, mit der an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert wird, auf dem Roten Platz.
Wladimir Putin bei einer Rede in Moskau zum „Tag des Sieges“ im Jahr 2019. (Archivbild) © Alexander Zemlianichenko/dpa

Ukraine-Krieg: Kiew befürchtet rund um den russischen Feiertag am 9. Mai verstärkte Angriffe

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte in seiner Fernsehansprache am Sonntagabend (8. Mai), er sei zutiefst überzeugt, dass Russland den Krieg nicht gewinnen werde. Die Ukraine werde bestehen. „Freiheit und Sicherheit werden siegen – so wie Freiheit und Sicherheit vor 77 Jahren über Unfreiheit, Gewalt und Diktatur triumphiert haben.“

In der Ukraine befürchtet man rund um den russischen Feiertag am 9. Mai verstärkte Angriffe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte bereits am Freitag (6. Mai) in seiner Videoansprache vor Luftangriffen. „Ich bitte alle unsere Bürger – und gerade in diesen Tagen –, den Luftalarm nicht zu ignorieren“, sagte der Staatschef. „Bitte, das ist Ihr Leben, das Leben Ihrer Kinder.“ Auch der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, warnte vor „Raketenangriffen in allen Landesteilen“. Für die frontnahen Städte Odessa und Poltawa wurde eine Ausgangssperre angeordnet.

In Mariupol geht man davon aus, dass Russland noch vor der Militärparade das Stahlwerk einnehmen will. Die letzten dort verbliebenen Zivilisten wurden nach Angaben aus Kiew am Samstag aus dem Asow-Stahlwerk herausgeholt. Sollte das Stahlwerk fallen, hätten die Russen die strategisch wichtige Hafenstadt gänzlich eingenommen, was für Moskau ein wichtiger militärischer Erfolg wäre. „Der Feind versucht, den Verteidigern von Asow-Stahl den Rest zu geben, sie versuchen, das vor dem 9. Mai zu schaffen als Geschenk an Wladimir Putin“, sagte Oleksij Arestowytsch, Berater des ukrainischen Präsidenten.

Ukraine-Russland-Krieg: Generalmobilmachung am 9. Mai? Kreml weist Spekulationen zurück

Westliche Beobachter und Experten halten es zudem für möglich, dass Putin bei seiner Rede am 9. Mai der Ukraine offiziell den Krieg erklären könnte. Bislang spricht der Kreml von einer „militärischen Spezialoperation“. Eine offizielle Kriegserklärung würde etwa die Anordnung einer General- oder Teilmobilmachung in Russland möglich machen.

Dann könnte Moskau nicht nur Berufssoldaten, sondern auch Wehrdienstleistende in die Ukraine schicken. Der Kreml hat diese Spekulationen allerdings zuletzt als „Unsinn“ zurückgewiesen.

Ukraine-Krieg: Demos in Deutschland – Strack-Zimmermann „erwartet nicht mehr als sonst auch“

Auch hierzulande rechnen die Sicherheitsbehörden am 9. Mai mit verstärkten pro-russischen Demonstrationen und Aktivitäten. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat ein hartes Vorgehen der Polizei gegen eine Verherrlichung des Ukraine-Kriegs angekündigt. „Ich bin der Polizei sehr dankbar, dass sie am 8. und 9. Mai mit sehr starken Kräften im Einsatz ist, um Aktionen zu verhindern, die den russischen Angriffskrieg und die russischen Kriegsverbrechen verherrlichen“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), rechnet mit keinen besonderen Vorkommnissen am 9. Mai. „Ich erwarte offen gestanden nicht mehr als sonst auch“, sagte sie im Interview mit n-tv. Sie empfehle, „nicht so sehr auf dieses Datum zu starren, in der Erwartung, da passiert jetzt was Schreckliches, was Ungewöhnliches.“ Bis auf die Militärparade in Moskau habe sie „keine Erwartungshaltung“, so Strack-Zimmermann. (ph mit dpa und afp)

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