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Schwere Verluste für Russland: 58.150 Soldaten sind gefallen, 2312 Panzer zerstört

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Von: Karolin Schäfer, Moritz Serif, Tim Vincent Dicke, Vincent Büssow, Lucas Maier, Jan-Frederik Wendt

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Im Ukraine-Krieg verzeichnet Russland massive Verluste. Der ukrainische Generalstab gibt die aktuellen Zahlen bekannt. Der News-Ticker.

+++ 22.13 Uhr: Insgesamt hat Russland laut Verteidigungsministerium der Ukraine den Verlust von 58.150 Soldaten zu verzeichnen. Außerdem seien 261 Flugzeuge, 224 Hubschrauber und 2312 Panzer seit Beginn des Ukraine-Krieges zerstößt worden, teilt das Ministerium mit.

+++ 19.20 Uhr: Die Ukraine wehrte nach Angaben des Generalstabs am Mittwoch russische Angriffe auf insgesamt elf Siedlungen ab. Ukrainische Streitkräfte hätten russische Versuche abgewehrt, im Osten der Oblast Donezk in mehrere Dörfer vorzudringen, hieß es.

Zugleich wurde die Befreiung der Siedlung Novoselivka in der Region Donezk gemeldet. Das ukrainische Militär habe das Dorf gemeinsam mit der Luftwaffe befreit, berichtete das Nachrichtenportal Kyiv Independent. Infolgedessen konnte ein russisches, gepanzertes Fahrzeug sichergestellt werden.

Eine Frau steht auf einem Balkon, der durch Beschuss im Zentrum von Donezk beschädigt wurde. (Archivbild)
Eine Frau steht auf einem Balkon, der durch Beschuss im Zentrum von Donezk beschädigt wurde. (Archivbild) © RIA Novosti/imago

Schwere Verluste für Russland: Militär meldet neue Zahlen

+++ 11.25 Uhr: Aufnahmen einer ukrainischen Drohneneinheit zeigen offenbar Angriffe auf russische Ausrüstung im Osten. Der Twitteraccount Ukraine Weapons Tracker berichtet, dass eine Trägerrakete, mehrere Transportlastwagen, ein Panzer und vier Raketenwerfer dabei zerstört wurden.

+++ 08.30 Uhr: Laut Angaben des Generalstabs des ukrainischen Militärs sind mittlerweile mehr als 58.000 russische Soldaten im Ukraine-Krieg gefallen. Die Statistik, welche täglich aktualisiert wird, im Überblick.

Update vom Mittwoch, 28. September, 05.45 Uhr: Das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ hat vermeldet, dass am Dienstag Soldaten getötet und Ausrüstung der russischen Armee zerstört worden sei. Wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet, sollen 58 Streitkräfte gefallen sein. Zudem wurden demnach ein Panzer, sieben Militärfahrzeuge, eine „Orlan-10“-Drohne und ein „SU-35“-Kampfjet zerstört. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 19.00 Uhr: Insgesamt 454 Siedlungen in der Region Charkiw sollen vom ukrainischen Militär befreit worden sein. Dort wurde inzwischen mit dem Wiederaufbau begonnen. Die Arbeit der Polizei sowie Banken, Geschäfte und Schulen sollen wieder aufgenommen werden.

„Dank der Offensivaktionen des ukrainischen Militärs in der Region wurden 454 Siedlungen befreit. Bis heute haben 14 Polizeidienststellen ihre Arbeit in den befreiten Gebieten wieder aufgenommen, 90 Bildungseinrichtungen wurden eingerichtet“, wurde Kyrylo Timoschenko, stellvertretender Leiter des Präsidialamtes, vom Nachrichtenportal prava.com zitiert.

Auch Mobilfunk sei vielerorts wieder möglich, zudem wurde für die Strom- und Gasversorgung wiederhergestellt. Die Reparatur von Dächern und Fassen sei ebenfalls im Gange, informierte Timoschenko. Den Einwohnerinnen und Einwohnern würden Produkte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Hygieneartikel und Babyprodukte zur Verfügung gestellt.

News zum Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär zerstört Ausrüstung

+++ 12.55 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben drei iranische Shahed-136-Drohnen zerstört, die von Russland genutzt werden. Die Drohnen haben demnach am Morgen das Oblast Mykolajiw angegriffen. Das ukrainische Militär behauptete zudem, es gewinne mehr Erfahrung bei der Zerstörung von Kamikaze-Drohnen.

News zum Ukraine-Krieg: Russland verliert 57.750 Soldaten

+++ 10.40 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat die aktuellen Zahlen über die russischen Verluste bekannt gegeben. Demnach sind seit dem Einmarsch am 24. Februar insgesamt 57.750 russische Soldaten in der Ukraine gefallen. Zudem soll Russland 2306 Panzer und 261 Flugzeuge verloren haben.

News zum Ukraine-Krieg: Russland verliert in einem Hinterhalt drei Panzer

Update vom Dienstag, 27. September, 09.00 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben drei russische „Tiger“-Panzer angegriffen und ein weiteres Fahrzeug in einem Wald in der Region Donezk niedergebrannt. „Soldaten der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine überfielen den Feind in einem Waldmassiv in der Region Donezk“, heißt es in der Bildunterschrift eines Facebook-Videos. „Während der Operation hat die Kampfgruppe ein russisches Kampffahrzeug verbrannt und die Besatzungen von drei Tigern vollständig zerstört.“

+++ 22.48 Uhr: Laut Angaben der Ukraine hat Russland schwere Verluste erlitten. 260 Flugzeuge und 224 Hubschrauber seien seit Beginn des Krieges zerstört worden. Präsident Selenskyj sagte, dass Putin die Niederlage des Kremls mit der Teilmobilisierung nur hinauszögern könne.

Schwere Verluste: Russland verliert 57.200 Soldaten

+++ 20.12 Uhr: Außerdem habe Russland 57.200 Soldaten im Verlaufe des Krieges verloren. 4857 gepanzerte Kampffahrzeuge und 1369 Artilleriesysteme seien zerstört worden.

+++ 17.35 Uhr: Die Ukraine hat laut Verteidigungsministerium bislang 2290 Panzer im Verlaufe des Krieges mit Russland zerstört.

+++ 15.00 Uhr: Ukrainische Truppen haben offenbar im Gebiet Donezk eine Angriffsformation russischer Fahrzeuge zerstört. Zwei Schützenpanzer MT-LB, ein Schützenpanzer BMP-1, ein Panzer und ein Kettenfahrzeug IMR-2 fielen Panzerabwehrminen zum Opfer. Im Internet wurde dazu ein Video verbreitet. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Soldaten unvorbereitet - hohe Verluste wahrscheinlich

+++ 09.45 Uhr: Viele durch die jüngste Teilmobilmachung rekrutierte russische Kämpfer ziehen nach Einschätzung britischer Geheimdienste ohne fundierte Ausbildung oder Erfahrung in den Krieg in der Ukraine. Moskau stehe nun vor der enormen Herausforderung, die Truppen zu schulen, hieß es am Montag in einem Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums.

In der russischen Armee sei es im Gegensatz zu vielen westlichen Armeen üblich, eine Erstausbildung innerhalb operativer Einheiten zu durchlaufen statt in speziellen Ausbildungseinrichtungen. Normalerweise werde innerhalb jeder Brigade eine gewisse Zahl an Ausbildern bereitgestellt, die neue Rekruten trainieren würden. Viele dieser sogenannten dritten Bataillone seien jedoch aktuell in die Ukraine entsandt. Der Mangel an Ausbildern und der überstürzte Ablauf der Teilmobilmachung deute darauf hin, dass viele Soldaten ohne ausreichende Vorbereitung an die Front geschickt würden. Dies mache hohe Verluste wahrscheinlich.

Update vom Montag, 26. September, 06.50 Uhr: Ukrainische Streitkräfte wollen fünf Munitionsdepots im Süden der Ukraine zerstört haben. Das berichtet The Kyiv Independent. Demnach teilt das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ mit, dass ukrainische Streitkräfte am 25. September 43 russische Soldaten getötet und drei Panzer, ein selbstfahrendes Artilleriesystem und neun gepanzerte Fahrzeuge zerstört haben.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Armee muss schwere Verluste hinnehmen

+++ 20.20 Uhr: Die Ukraine hat einige Erfolge innerhalb der letzten 24 Stunden im Krieg gegen Russland gemeldet. Wie die Nachrichtenseite Ukrainska Pravda unter Berufung auf den ukrainischen Generalstab meldet, musste die russische Armee schwere Verluste von militärischem Equipment und Infrastruktur hinnehmen. So seien insgesamt neun Luftabwehrsysteme sowie zwei unbemannte Luftfahrzeuge Russlands getroffen worden.

Außerdem soll die Ukraine sechs Kommandoposten, sechs Munitionslager und eine Vielzahl weiterer russischer Ziele mit Raketen getroffen haben. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden zudem ein Angriffsjet sowie ein Hubschrauber aus Russland abgeschossen.

Schwere Verluste für Russland: 400 Soldaten sterben – Pro-russischer Politiker getötet

+++ 15.57 Uhr: Er war ehemaliger Abgeordneter des Parlamentes der Ukraine und stellte sich zuletzt auf die Seite der Angreifer aus Russland – jetzt soll er tot sein. Oleksiy Zhuravko soll bei einem Raketenangriff in Cherson verstorben sein. Die russische Staatsagentur RIA Novosti veröffentlichte die Meldung am Sonntag (25. September), bei dem Angriff vonseiten der Ukraine soll noch eine weitere Person gestorben sein.

Erst am Freitag (23. September) soll Zhuravko ein Video von sich während der Scheinabstimmung veröffentlicht haben. Er soll im Jahr 2015 nach Russland geflohen sein, wie das ukrainische Nachrichtenportal pravda.ua schreibt.

Außerdem wurde 20 Fahrzeuge zerstört und 10 weitere Drohnen vernichtet. Wie am Vortag musste Russland die meisten Verluste in der Region Kramatorsk und Donezk hinnehmen, wie der Generalstab schreibt.

Erstmeldung vom Sonntag, 25. September: Das ukrainische Militärkommando „Süd“ meldet hohe Verluste auf Seiten von Russland. In Cherson und Kachowka wurden demnach drei Depots mit Waffen und Ausrüstung, sowie zwei Luftabwehrsysteme angegriffen. Die Artillerieeinheiten haben am gestrigen Samstag (24. September) 266 Mal das Feuer auf die russischen Streitkräfte eröffnet, wie das Kommando schreibt.

Bei diesen Angriffen verlor die moskautreue Armee 57 Soldaten. Zudem wurden 30 Ausrüstungseinheiten vernichtet, wie es in dem Bericht heißt.

(red mit AFP/dpa)

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