„Ihr könnt die Welt verändern“

Trotz „Fridays for Future“ - Obama ruft die Jugend zu mehr Engagement in der Welt auf

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Der frühere US-Präsident Barack Obama bei einer „Town-Hall“-Veranstaltung in Berlin. 

„Fridays for Future“ sind dem früheren US-Präsident offenbar nicht genug - er hielt die Jugend dazu an, sich verstärkt zu politisieren.

Berlin - Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die jungen Menschen aufgerufen, sich in der Welt zu engagieren und sich einzumischen. Die Jungend sei aufgefordert, die Welt zu verändern, und „ihr könnt die Welt verändern“, sagte Obama am Samstag in Berlin bei einer Veranstaltung mit jungen Menschen in der ESMT-Privathochschule. „Ihr lasst euren Großvater oder eure Großmutter auch nicht entscheiden, welche Kleider ihr tragen oder welche Musik ihr hören wollt. Warum lasst ihr sie dann bestimmen, in welcher Welt ihr leben sollt.“ 

Soziale Netzwerke als wertvolles Hilfsmittel

Die Jugend sollte über den politischen Kurs mitentscheiden. Wenn man voneinander lerne, könne man die Welt verändern. Die sozialen Medien seien das Netzwerk, das eine weltweite Verständigung ermöglicht. Aber diese Medien müssten auch für Desinformationen herhalten und könnten damit auch für Konflikte sorgen. Europa gehe es gut, es habe einen der höchsten Lebensstandards, gute Bildung und Demokratie. Aber: „Wir leben in unsicheren Zeiten.“ Mächtige Kräfte wollten diesen Standard zerstören.

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dpa

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