Sie wollen mit ihrer Partei Alfa in den Landtag einziehen: Der Landesvorsitzende Jürgen Joost (r.) und der stellvertretende Landesvorsitzende Gunnar Gerwien.
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Sie wollen mit ihrer Partei Alfa in den Landtag einziehen: Der Landesvorsitzende Jürgen Joost (r.) und der stellvertretende Landesvorsitzende Gunnar Gerwien.

Von der AfD abgespaltene Partei will bei der Landtagswahl 2017 in allen 35 Wahlkreisen antreten

Alfa: CDU laut Umfragen links der Mitte

Kiel - Die von der AfD abgespaltene Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) will bei der Landtagswahl 2017 in allen 35 Wahlkreisen mit Direktkandidaten antreten. Am 10. September 2016 – also elf Monate nach der Gründung am 10. Oktober 2015 – sollen die Kandidaten nominiert und die Landesliste aufgestellt werden, sagte der Landesvorsitzende Jürgen Joost am Montag in Kiel. „Wir wollen in den Landtag.“ Er glaube, dass die Zeit bis zu den Wahlen reiche, um bekannter zu werden und sich als Alternative für bürgerliche Wähler zu etablieren. Die CDU werde mittlerweile in Umfragen eher links der Mitte angesiedelt, die AfD sei immer weiter nach rechts gerückt, sagte Joost, der sich klar von seiner früheren Partei distanzierte.

Derzeit hat Alfa im Land etwas mehr als 120 Mitglieder, bundesweit sind es etwa 2500. Joost rechnet damit, dass sich die Zahl der Mitglieder in den kommenden Monaten erhöht.

Auch um im Land bekannter zu werden, hat die Partei am Montag eine Kampagne zur Situation der öffentlichen Infrastruktur im Land gestartet. Darin sind Bürger aufgerufen, den „zum Teil haarsträubenden Zustand“ von Verkehrswegen und öffentlichen Gebäuden in den kommenden Monaten zu dokumentieren.

dpa

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