5 500 freie Azubistellen gibt es noch in Schleswig-Holstein. 3 000 junge Menschen sind aktuell auf der Suche nach einer Ausbildung. Die Aktionswoche soll Firmen und Berufseinsteiger zusammenbringen.
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5 500 freie Azubistellen gibt es noch in Schleswig-Holstein. 3 000 junge Menschen sind aktuell auf der Suche nach einer Ausbildung. Die Aktionswoche soll Firmen und Berufseinsteiger zusammenbringen.

Ausbildungszug noch nicht abgefahren

Aktionswoche zur Nachvermittlung von potenziellen Azubis

Schule beendet, aber noch keine Ausbildungsstelle gefunden? Eine Aktionswoche zur Nachvermittlung von Arbeitsplätzen soll Abhilfe schaffen.

Kiel – So geht es rund 3 000 jungen Menschen in Schleswig-Holstein, die noch immer auf der Suche sind. Außerdem sind mehr als 5 500 Ausbildungsstellen unbesetzt. Eine Aktionswoche zur Nachvermittlung von Arbeitsplätzen soll jetzt Abhilfe schaffen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Um möglichst viele potenzielle Azubis und freie Stellen zusammenzubringen, kooperiert das Land mit der Bundesagentur für Arbeit und der Industrie- und Handels- sowie der Handwerkskammer.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz gab den Startschuss am Regionalen Berufsbildungszentrum am Schützenpark in Kiel. „Viele Stellen konnten vor allem pandemiebedingt nicht besetzt werden, weil die Berufsorientierung weggefallen ist“, sagte er. Buchholz betonte, dass auch jetzt noch eine Ausbildung angefangen werden könne. Es sei noch Zeit, sich zu über passende Berufe zu informieren und bis November einen Ausbildungsvertrag abzuschließen. „Eine duale Berufsausbildung bietet exzellente Karrieremöglichkeiten“, so Buchholz.

Aktionswoche mit Angeboten zur Berufsberatung

In der Aktionswoche bieten alle Kammern in den Beruflichen Schulen ein zusätzliches Angebot zur Berufsberatung an. Koordiniert wird die Woche durch die Bundesagentur für Arbeit und das Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung (SHIBB).

Auch werden von vielen Ausbildungsbetrieben zusätzliche Praktikumsplätze in den Herbstferien bereitgestellt. Ziel der Aktion seien vor allem Jugendliche, die gerade in der sogenannten Ausbildungsvorbereitung sind. Das seien Personen, die noch berufsschulpflichtig sind und keinen Ausbildungsplatz haben oder sich nicht für eine andere schulische Ausbildung angemeldet haben. Die Aktionswoche ist Teil einer Nachwuchskräfte-Kampagne des Wirtschaftsministeriums.

Weitere Informationen

www.bleib-oben.de/nachvermittlung

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