Seinen Namen muss jeder eintragen, aber nicht alle sind dabei ehrlich.
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Seinen Namen muss jeder eintragen, aber nicht alle sind dabei ehrlich.

Wer beim Restaurantbesuch schummelt, muss mit einem Bußgeld rechnen

Bis zu 1 000 Euro Strafe bei Falschangaben

Kiel – Wer in einem Restaurant oder anderen Gastwirtschaften falsche Angaben zu seiner Person macht, dem droht in Schleswig-Holstein künftig ein Bußgeld von bis zu 1 000 Euro. „Das ist Vorsatz, wenn man Kontaktlisten nicht richtig ausfüllt“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) gestern in Kiel. Mindestens aber soll dafür ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro fällig werden. Das dürfte dann auch für viele Touristen ein Thema werden, die in Schleswig-Holstein an Nord- oder Ostsee Urlaub machen.

50 Euro Mindestbußgeld

Auf 50 Euro Mindestbußgeld hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Videoschalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verständigt, an der auch Daniel Günther teilnahm.

Länder für Umsetzung verantwortlich

Für die konkrete Umsetzung sind die Länder selbst verantwortlich – über entsprechende Änderungen in ihren Corona-Verordnungen und Bußgeldkatalogen. Offen blieb zunächst, wie die Bußgeldregel konkret angewandt werden soll, wenn beispielsweise durch Eintrag eines falschen Namens gar nicht klar ist, um wen es sich handelt.

Bei ihrer Videokonferenz appellierten Bund und Länder gestern angesichts der beginnenden Herbstferien an die Bürger, Reisen in Risikogebiete zu unterlassen.

Zudem wollen sie mehr Schnelltestverfahren einführen und damit die bisherige Teststrategie erweitern, berichteten Teilnehmern des Treffens von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten.  dpa

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