Ein neuer Typ: Ein H145-Rettungshubschrauber (Bild) ersetzt den alten am neuen Standort.
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Ein neuer Typ: Ein H145-Rettungshubschrauber (Bild) ersetzt den alten am neuen Standort.

Hubschrauber startet von Rendsburg-Schachtholm zu Rettungen

„Christoph 42“ ist umgezogen

Rendsburg – Der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ ist umgezogen. Seit Freitag starten die Besatzungen der Deutschen Luftrettung DRF vom Flugplatz Rendsburg-Schachtholm aus, teilte die DRF gestern mit. Bislang war der rot-weiße Hubschrauber an der Imland-Klinik im Zentrum von Rendsburg stationiert. Der neue Standort befindet sich rund sieben Kilometer außerhalb der Stadtgrenze. Mit dem Umzug bekommen die Luftretter auch einen neuen Hubschrauber des Typs H145. Er ersetzt den bislang genutzte EC145.

Der H145 gilt als derzeit modernster in der Luftrettung eingesetzter Hubschrauber, erklärte DRF-Vorstand Peter Huber. Er sei aufgrund seiner Konfiguration und Ausrüstung besonders für die Anforderungen in der Region geeignet – „zum Beispiel die Versorgung der Inseln und Halligen sowie Einsätze in der Nacht“, sagte Florian Reifferscheid, Leitender Arzt der Station in Rendsburg.

„Christoph 42“ ist den Angaben zufolge der einzige 24-Stunden-Hubschrauber im Land. Er startet jährlich zu rund 1 700 Einsätzen und wird in der Notfallrettung sowie für dringende Transporte von Patienten zwischen Kliniken genutzt. Das Einsatzgebiet von „Christoph 42“ liegt im zentralen Schleswig-Holstein mit einem Radius von rund 60 Kilometern rund um die Station. Nachts erstreckt sich das Einsatzgebiet über ganz das ganze Land.  dpa

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