Deutsche und Dänen feiern ihre Freundschaft

30 Jahre nach dem Mauerfall leiten Dänemark und Deutschland nun ein gemeinsames kulturelles Freundschaftsjahr ein: Auf zahlreichen Veranstaltungen im Land des anderen wollen sie sich gegenseitig über ihre Kulturen austauschen und somit über die bereits eng verwachsene Grenzregion hinaus noch weiter zusammenfinden. Über ein Jahr lang sollen sich die beiden Nachbarn näherkommen. Für beide ist das eine Chance zum Austausch – auch über Konzerte, gemeinsame Kunstprojekte und Museumsausstellungen hinaus. Während des Jahres soll nämlich auch gefeiert werden, dass man in einer politisch nicht immer einfachen Zeit einen verlässlichen Partner in der unmittelbaren Nachbarschaft hat. 2020 sind auf beiden Seiten der Grenze Ausstellungen, Theaterstücke, Konzerte und Debatten geplant, die sich mit dem deutsch-dänischen Verhältnis auseinandersetzen. Allein in Schleswig-Holstein gibt es mehr als 60 Veranstaltungen. Im Königlichen Theater in Kopenhagen wird im Frühjahr Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ gezeigt, die Schmucksammlung des staatlich-dänischen Kunstfonds wird erst in München, dann in Köln ausgestellt. Für die Dänen geht es dabei auch darum, sich über die Grenzregion hinaus einen Namen zu machen. Foto: dpa

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