„Einheitsbuddeln“ für neue Wälder

Gegen den Klimawandel wird in Kiel aufgeforstet. Foto: dpa

Kiel – Als Gastgeber der diesjährigen Feier zum Tag der Deutschen Einheit hat Schleswig-Holstein gestern die Aufforstungsaktion „Einheitsbuddeln“ begonnen. Noch in diesem Jahr sollen im waldärmsten Flächenland mindestens neue 40 000 Bäume gepflanzt werden.

Das Projekt solle eine Tradition begründen, sagte Staatskanzleichef Dirk Schrödter zum Auftakt im Garten der Kieler Staatskanzlei. „Jedes Jahr soll so ein neuer Wald entstehen.“ Die Idee ist, dass das jeweilige Gastgeberland für den Tag der Deutschen Einheit die Aktion umsetzt. Im nächsten Jahr wäre dann Brandenburg an der Reihe.

Für das „Einheitsbuddeln“ haben sich die Staatskanzlei, die Fielmann AG und ein Bündnis aus kommunalen und regionalen Partnern zusammengeschlossen. Auch die Bürger sind zur Teilnahme aufgerufen. Kommunen und Unternehmen sind aufgefordert, am 3. Oktober Baumpflanzpartys zu feiern. Die ersten 10 000 Bäume stiftet Fielmann, und wenn über Spenden 15 000 weitere Bäume zusammengekommen sind, gibt der Optik-Konzern noch einmal die gleiche Zahl dazu. Die ersten Bäume sollen im Herbst in den Hüttener Bergen gepflanzt werden.

„Wir wissen, dass Aufforstungen eines der wirksamsten Mittel gegen den Klimawandel überhaupt und einer der entscheidenden Schlüssel zum Erreichen der Klimaziele sind“, sagte Schrödter. „Unsere Aktion zeigt einmal mehr, Schleswig-Holstein ist seiner Zeit voraus.“

Fielmann pflanzt seit 1984 jedes Jahr für jeden Mitarbeiter einen Baum. „Bis heute sind dies mehr als 1,5 Millionen Bäume und Sträucher europaweit“, sagte Vorstandschef Marc Fielmann. „Nachhaltiges Handeln ist fest verankert in unserer Unternehmensphilosophie.“  dpa

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