Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Garding üben die körperschonende Weitergabe von Sandsäcken. Dies gehört normalerweise nicht zu ihren Ausbildungsinhalten.
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Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Garding üben die körperschonende Weitergabe von Sandsäcken. Dies gehört normalerweise nicht zu ihren Ausbildungsinhalten.

Freiwillge Helfer wollen auch auf Überschwemmungen vorbereitet sein

Feuerwehr übt Katastrophenschutz

Neumünster – Etwa 150 Feuerwehrleute der Brandschutzbereitschaften aus den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland haben am Samstag in Neumünster geübt.

Geübt wurden in Neumünster unter anderem die Sicherung von Deichen, die von Tieren durchlöchert wurden, und die Erhöhung eines Deiches um einen halben Meter auf eine Länge von 60 Metern. 6 000 Sandsäcke mussten befüllt werden. Für die Bekämpfung eines Brandes mussten die Beteiligten eine 450 Meter lange Wasserleitung legen.

Die in Neumünster geübte Arbeit mit Sandsäcken gehört normalerweise nicht zu den Ausbildungsinhalten der Feuerwehrleute, da Katastrophenschutz und Deichverteidigung Aufgaben des Technischen Hilfswerks (THW) sind. In Zukunft will man aber auf mögliche Überschwemmungen auch bei der Feuerwehr Garding vorbereitet sein.

Die Brandschutzbereitschaften des Landes sind taktische Einheiten des Katastrophenschutzes. Deren Fahrzeuge und Geräte werden überwiegend vom Land und in Teilen auch von der Bundesrepublik Deutschland sowie von den Kreisen finanziert. Die Einsatzfahrzeuge werden kommunalen Feuerwehren zugewiesen und von diesen gewartet und betrieben.  dpa

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