Der ältere Bruder: Digitale Festwoche zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Heinrich Mann. Archivfoto: dpa
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Der ältere Bruder: Digitale Festwoche zum 150. Geburtstag des Schriftstellers Heinrich Mann. Archivfoto: dpa

Lübeck plant eine digitale Festwoche zum Geburtstag des Literaten

Heinrich Mann wird 150

Lübeck – Als Schriftsteller stand Heinrich Mann (1871 – 1950) immer im Schatten seines Bruders Thomas. Dabei hat auch Heinrich die Weltliteratur um Romane wie „Professor Unrat“ und „Der Untertan“ bereichert. Aus Anlass seines 150. Geburtstages am Freitag, 27. März, ehrt die Hansestadt Lübeck ihn mit einer Festwoche, die wegen der Corona-Pandemie nur digital abgehalten werden kann.

Höhepunkt sei unter anderem ein Podcast mit dem Titel „Gegen den Zeitgeist. Der Schriftsteller Heinrich Mann“, teilte die Kulturstiftung der Hansestadt mit.

Darin sprechen die Leiterin des Buddenbrookhauses, Birte Lipinski, die Vizepräsidentin der Heinrich Mann-Gesellschaft, Britta Dittmann, und die Projektkoordinatorin Caren Heuer darüber, welche Rolle Lübeck für den Autor spielte und wie er seine Rolle als Schriftsteller verstand. Der erste Teil könne bereits jetzt heruntergeladen werden, der zweite Teil soll am 26. März bereitstehen.

Am Geburtstag des Schriftstellers sollen zudem 150 Bücher von und über Heinrich Mann im Museumsshop „Buddenbrooks am Markt“ an Besucher verschenkt werden, die an der Kasse das Codewort „Heinrich 150“ nennen. Zudem werden drei Exemplare der neu aufgelegten, illustrierten Ausgabe des „Untertan“ an diejenigen gehen, die vorab den schönsten Geburtstagsgruß an Heinrich schreiben.

Außerdem zeigt der Fernsehsender 3sat am 27. März ab 19.30 Uhr eine Dokumentation mit dem Titel „Der unbekannte Rebell“, in der sowohl Lipinski zum politischen Heinrich Mann als auch Dittmann zum Thema Heinrich Mann und die Frauen zu Wort kommen.

In der Dauerausstellung im neuen Buddenbrookhaus, dessen Eröffnung für 2024 geplant ist, soll auch dem Thema Heinrich Mann und dem sogenannten Bruderzwist mit seinem jüngeren Bruder Thomas mehr Raum geboten werden als bisher. dpa

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