Impfpass
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Auch über 60-Jährige können sich in Schleswig-Holstein jetzt einen Impftermin geben lassen.

Schleswig-Holstein bietet über 60-Jährigen Impfung an

Nächste Priorisierungsgruppe wird geimpft

Als dritte Priorisierungsgruppe können sich in Schleswig-Holstein jetzt die über 60-Jährigen zur Imfpung anmelden. Auch Lehrer, freiwillige Feuerwehrleute und Verkäufer von Lebensmitteln gehören zu dieser Gruppe.

Gebucht werden können Termine für Impfzentren ab dem 6.   Mai. Die Koalition hat sich darauf verständigt, innerhalb der genannten Gruppe alle Berechtigten gleich zu behandeln und hier keine weitere Priorisierung vorzunehmen. Auch Polizisten gehören zur Gruppe 3, aber sie kamen zum Teil schon mit Gruppe 2 beim Impfen zum Zuge.

Ein erster Schritt für Gruppe 3 war die Freigabe der Impfungen für 60- bis 69-Jährige mit Astrazeneca über die Arztpraxen ab Montag. „Wir setzen unseren konsequenten Schleswig-Holstein-Weg auch bei den noch ausstehenden Etappen hin zu mehr Normalität um“, erklärte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Teil dieses Weges sei auch, Freiheiten zurückzugeben, wo dies möglich ist. „Dies tun wir nun bei den vollständig Geimpften und nachweislich Genesenen, da bei Ihnen das Risiko, andere anzustecken, auf ein Minimum reduziert ist.“ Die Zahlen in Schleswig-Holstein seien stabil, weil die Menschen im Land den vorgeschlagenen Weg aktiv mitgingen.

Über das weitere Vorgehen hatte sich die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern verständigt. Bis Montagabend wurden im Land 678 700 Menschen mindestens einmal geimpft, 216 500 zweimal. Die Impfquote betrug bei den Erstimpfungen 23,4 Prozent und bei Zweitimpfungen 7,5  Prozent.

Beim Impfen haben weiterhin die Prioritätsgruppen 1 und 2 Vorrang. Hier sind ab diesem Donnerstag neue Termine buchbar. Ab Donnerstag werden über www.impfen-sh.de 22 000 Erstimpfungstermine für den 3. bis 9.   Mai mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna für die Gruppen 1 und 2 in den Impfzentren buchbar. Im gleichen Zeitraum erhalten die Arztpraxen rund 105 000 Impfdosen von Biontech und Astrazeneca für die beiden Gruppen.  dpa

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