Landesamt für Statistik: So läuft der Mikrozensus im Norden

Interviewer befragen 15.000 Haushalte

Kiel – 14.700 Haushalte in Schleswig-Holstein müssen dieses Jahr Auskunft für den Mikrozensus erteilen. Dabei geht es unter anderem um die Wohnsituation, die Nutzung des Internets und das Einkommen, teitel das Statistikamt Nord am 2. Februar mit. Alle erfassten Angaben würden den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz entsprechend und für statistische Zwecke verwendet.

Das Amt setzt für die Befragungen speziell geschulte Interviewer ein. Aufgrund der Coronalage sollen die Befragungen online oder telefonisch abgehalten werden. Die Fragen können aber auch in einem persönlichen Interview oder per Post schriftlich beantwortet werden.

Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete amtliche Statistik, zu der jährlich bundesweit ein Prozent aller Privathaushalte befragt werden. Diese werden nach einem statistisch-mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse unter anderem zur Bevölkerungsstruktur, zur wirtschaftlichen und sozialen Lage, zu Abstammung und Herkunft, zu Einkommen sowie Lebensbedingungen.

Der Mikrozensus gilt als wichtige Informationsquelle für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht Auskunftspflicht. Diese wird bei Weigerung mit einem Zwangsgeld durchgesetzt. dpa

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