Schwimmen nach Großbritannien und zurück: Kegelrobben, die sich auch an der Wattenmeer-Küste zeigen.  
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Schwimmen nach Großbritannien und zurück: Kegelrobben, die sich auch an der Wattenmeer-Küste zeigen. Foto: dpa

Zahl der Tiere im Wattenmeer steigt auf 7 649

Kegelrobben gedeihen prächtig

Kiel – Den Kegelrobben im Land geht es gut. Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer stieg die Zahl der gesichteten Tiere im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent auf 218 Kegelrobben, gab das Wattenmeer-Sekretariat in Wilhelmshaven CWSS am Freitag an. Insgesamt wurden vor den Küsten Dänemarks, Deutschlands und der Niederlande 7 649 Robben gezählt. Damit habe sich der Bestand von Deutschlands größtem Raubtier seit Beginn der Zählungen 2008 mehr als verdreifacht, hieß es.

Die größten Kolonien seien in den Niederlanden zu finden, gefolgt von Niedersachsen und Helgoland. In Schleswig-Holstein und Dänemark würden weniger Tiere beobachtet. Kegelrobben pendeln zwischen dem Wattenmeer und den britischen Gewässern.

Bei jährlichen grenzübergreifenden Zählflügen im Wattenmeer wird der Gesamtbestand der Kegelrobben während der Fellwechselperiode im Frühjahr verzeichnet. Experten vermuten, dass die Robben in diesem Frühjahr vom Rückgang menschlicher Aktivitäten durch die Pandemie-Maßnahmen profitierten. Dies müsse jedoch noch abschließend untersucht werden.  dpa

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