Fracht eines Geldtransporters ist einfach verschwunden

Keine Spur von den Millionen

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Spurensuche auf dem Parkplatz Rehbrook-Ost.

Kiel - Mysteriöser Fall im Norden: Aus einem Geldtransporter sind mehr als zwei Millionen Euro verschwunden. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag. Insgesamt fehlen etwa 2,3 Millionen Euro.

Laut „Kieler Nachrichten“ wurde der Verlust auf dem Betriebsgelände eines Sicherheitsunternehmens bei Kiel bemerkt. Wie das Geld verschwinden konnte, ist völlig unklar. Unbekannt ist bisher auch, wem das Geld gehört. Nach Informationen der Zeitung war der Geldtransporter mit mehreren Kassetten voller Bargeld am Mittwoch in Hamburg gestartet. „Wir gehen nach der Spurenlage davon aus, dass die Behältnisse mit den 2,3 Millionen an Bord des Wagens gebracht worden sind“, sagte Oberstaatsanwalt Bieler.

Auf der Fahrt nach Kiel machte die Besatzung an der A 21 auf dem Autobahnrastplatz Rehbrook-Ost bei Tremsbüttel (Kreis Stormarn) Pause. Einem der beiden Fahrer sei unwohl gewesen, er habe das Fahrzeug verlassen müssen, berichteten die „Kieler Nachrichten“.

Beide Fahrer haben Wagen verlassen

Am Freitag Nachmittag teilte Bieler mit, der Geldtransporter habe ein zweites Mal angehalten, an einer Tankstelle an der B 404 in Kirchbarkau. Dort sollen beide Fahrer den Wagen verlassen haben. Als am Mittwochabend die Geldkassetten am Zielort entladen werden sollten, waren die 2,3 Millionen Euro weg.

Am Freitag suchten Beamte der Kriminalpolizei mit Hunden auf dem Rastplatz nach Spuren. Die Auswertung werde geraume Zeit in Anspruch nehmen, sagte Bieler. Eine Sprecherin der betroffenen Geldtransport-Firma Prosegur bestätigte, dass es einen Vorfall gegeben habe. 

dpa

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