Anwenderzahl gesteigert

Mehr Wassersportler verwenden App der Seenotretter

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Viele Menschen im Norden, welche Wassersport betreiben, greifen auf die Sicherheits-App der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zurück.

Innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl der Anwender fast verdoppelt, sagte eine Sprecherin der Organisation – von etwa 8.000 auf aktuell 14.500. Größere Rettungsaktionen mithilfe der App mussten aber noch nicht eingeleitet werden. 

Das Programm zeichnet über das Smartphone die Route etwa von Kitern, Kajakfahrern oder Wattwanderern auf. Im Notfall hat die Seenotleitung Zugriff auf den aktuellen Ort des Mobiltelefons. Das könne helfen, die Suche nach Vermissten zu verkürzen, sagte Antke Reemts von den Seenotrettern. 

Von den registrierten Sportlern nutzen im Schnitt etwa 30 bis 50 täglich die App und lassen damit ihre Touren zurückverfolgen. Wenn jemand die angegebene Ankunftszeit an Land nicht eingehalten hat, sendet das Programm automatisch eine Nachricht an eine private Kontaktperson. Erreicht dieser den Wassersportler nicht, kann er die Seenotleitung informieren.

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