Entspannter Protest: Bewohner eines Studentenwohnheims halten Teilnehmern einer Demonstration der ein Schild mit der Aufschrift „Lauf nicht mit Nazis“ entgegen.
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Entspannter Protest: Bewohner eines Studentenwohnheims halten Teilnehmern einer Demonstration der ein Schild mit der Aufschrift „Lauf nicht mit Nazis“ entgegen.

Querdenker, Konflikte im Nahen Osten und der Türkei, aber keine Probleme

Mehrere Demonstrationen an einem Tag

Die Corona-Regeln sowie die Konflikte in Israel und der Türkei trieben am Sonnabend zahlreiche Menschen auf die Straßen. Trotz der emotionalen Anspannung gab es keine Probleme

Die Stimmung sei emotional gewesen, sagte ein Polizeisprecher, es sei aber friedlich geblieben.

In Flensburg versuchte ein 23 Jahre alter Mann nach Polizeiangaben, einer anderen Person eine israelische Flagge zu entreißen. Dabei seien beide zu Boden gestürzt. Einsatzkräfte griffen ein und nahmen den 23-Jährigen kurzfristig in Gewahrsam. Im Zentrum der Stadt gab es zwei Demonstrationen – einer Aktion des Palästinensischen Vereins Flensburg mit rund 100 Teilnehmern sowie eine Kundgebung gegen Antisemitismus mit etwa 20 Menschen. Für die verschiedenen Demonstrationen in Kiel waren unterschiedliche Routen und Uhrzeiten vorgegeben, um Verkehrsbehinderungen zu minimieren und ein Aufeinandertreffen der Demonstranten zu verhindern. Zwei weitere Kundgebungen, die ursprünglich angemeldet worden waren, waren am Samstagmorgen kurzfristig abgesagt worden.  dpa

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