Ob Hochwasser, Brände oder Sturmschäden: Bei großen Notfällen ist das Technische Hilfswerk (THW) gefragt.
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Ob Hochwasser, Brände oder Sturmschäden: Bei großen Notfällen ist das Technische Hilfswerk (THW) gefragt.

Ministerin Sütterlin-Waack zu Besuch beim Technischen Hilfswerk in Kiel

Neue Möglichkeiten für das THW

Kiel – Sabine Sütterlin-Waack, die Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung, besuchte am Dienstag das Technischen Hilfswerk (THW) in Kiel. Dierk Hansen, Landesbeauftragter des Landesverbandes Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein erläuterte ihr die neuen Möglichkeiten der Einbindung des THW im Bereich der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes.

Der Ortsbeauftragte Lars Wehmeyer machte stellvertretend für die Ortsverbände des Landesverbandes die Ministerin mit Mensch und Maschine bekannt. Im Rahmen einer Leistungsschau wurden die Fachgruppen Ölschaden, Ortung und schwere Bergung vorgestellt. Darüber hinaus waren Einsatzszenarien, wie etwa das Thema Logistik, welches das THW im Zuge der Corona-Pandemie beschäftigt, ein Thema. Dierk Hansen sagte zum Besuch von Ministerin Sütterlin-Waack: „Ich freue mich, dass die Ministerin ihr Kennenlerngespräch mit den Führungskräften in Schleswig-Holstein sucht, um über gemeinsame Projekte nachzudenken. Das THW-Gesetz bietet neue Möglichkeiten der Einbindung des THW, da im Rahmen der Amtshilfe nun grundsätzlich auf Kostenerstattung verzichtet werden kann“. Hansen führte weiter aus, dass die Organisation als Zahnkranz im Gefüge des integrierten Hilfeleistungssystems jedoch auch angetrieben werden muss. Dies gelinge nur, wenn die zuständige Behörde diese Hilfe auch anfordert.

Ministerin Sütterlin-Waack meinte bei ihrem Besuch: „Mich hat das Leistungsspektrum, das die Helfer hier abrufen können, sehr beeindruckt. Das THW war und ist für uns ein enorm wichtiger Partner im Katastrophenschutz.“  dpa

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