Teilnehmer der Jugend- und Jüngstenmeisterschaft schieben ihre Boote ins Wasser. - Foto: Christian Beeck/ segel-bilder.de
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Teilnehmer der Jugend- und Jüngstenmeisterschaft schieben ihre Boote ins Wasser.

Neun- bis 20-Jährige segeln um Meisterschaft

Travemünder Woche: Optimisten am Start

Lübeck - Von Katia Backhaus. Nach einem etwas durchwachsenen Start am ersten Wochenende schauen die Veranstalter der 128. Travemünder Woche optimistisch auf die kommenden Tage. Montagmittag begann „Klein-Olympia“, die Segelmeisterschaft der Neun- bis 20-Jährigen.

Uwe Bergmann, Geschäftsführer der Agentur uba aus Hamburg, die für die Vermarktung des Festivals zuständig ist, zeigt sich mit der Bilanz der ersten Tage zufrieden. Etwa 250 000 Besucher seien bisher auf Travepromenade und Strandallee unterwegs gewesen, auch wenn das Wetter sich am Wochenende vor allem von seiner regnerischen Seite zeigte. Hinzu kam eine weitere Schwierigkeit, sagte Bergmann: „Die Verkehrssituation in Travemünde und um Lübeck herum ist nicht optimal.“

Die weiteste Anreise hatten aber jene, die nicht zum Flanieren und Zuschauen kommen, sondern sich seit Montag auf dem Wasser messen: Einige der rund 900 jungen Segler, die an der Gemeinsamen Internationalen Deustchen Jugend- und Jüngstenmeisterschaft (GIDJM) des Deutschen Segler-Verbands (DSV) teilnehmen, kommen aus Australien, Japan, Mexiko und Uruguay.

Neun-Jährige starten in der  „Opti“-Klasse

Junge Sportler aus 20 Ländern treten bis Samstag in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an. Die Neun-Jährigen etwa starten in der sogenannten „Opti“-Klasse. Ihre „Optimisten-Jollen“, Einsteiger-Regattaboote, sind mit 2,30 Metern Länge und einem 3,5 Quadratmeter großen Segel auch für Jüngere gut zu handhaben. Am Ufer gibt es für Segelfans täglich ab zwölf Uhr einen kommentierten Livestream – und ein Festivalprogramm mit einigen Neuerungen.

So ist etwa die traditionelle Konzertarena zum Festivalgarten geworden. Norddeutsche Bekanntheiten wie „Körner“ oder „Jeden Tag Silvester“ werden dort die Bühne am Lotsenturm bespielen. Ebenfalls neu ist der Biergarten „Ankerplatz“. Doch auch ein altgedienter Klassiker, der Viermaster „Passat“, wird nicht fehlen: Jeden Abend ab 22.45 Uhr wird er mit Lasershow und Pyrotechnik in neuen Glanz gesetzt.

Einige Nachjustierungen wie zusätzliche Rampen und eine bessere Beschilderung seien nötig gewesen, so Bergmann. Er ist gespannt, wie die Änderungen angenommen werden. „Das Ziel ist in jedem Fall, dass die Besucher ihren Spaß haben.“

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