Ozean mit Atemnot

Den Weltmeeren geht die Luft aus. In den vergangenen 50 Jahren hat der Ozean global zwei Prozent Sauerstoff verloren. Die sauerstoffarmen Zonen breiten sich aus. Das haben Wissenschaftler der Kieler Christian-Albrechts-Universität und des Geomar-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung herausgefunden. Danach ist die Wassermenge im offenen Ozean, in der jeglicher Sauerstoff fehlt, um mehr als das Vierfache gewachsen. Über die Gründe und mit welchen Konsequenzen für die marinen Ökosysteme und möglicherweise das Klima zu rechnen sei, diskutieren in dieser Woche mehr als 300 Experten aus 33 Ländern in Kiel. „Gerade für sehr produktive und für die Welternährung wichtige Gebiete an der Meeresoberfläche vor Peru und vor Westafrika ist der Nachschub von Nährstoffen und Sauerstoff von essenzieller Bedeutung“, sagte Professor Andreas Oschlies. Der Klimawandel erschwere dies zunehmend. - Foto: dpa

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