Perspektive für die Westküste

Kiel/Heide - Schleswig-Holsteins Landesregierung will die Entwicklung der Westküste stärken. Um für die Menschen und die Wirtschaft in der Region gute Lebens- und Standortperspektiven zu sichern und weiterzuentwickeln, müssten Standortnachteile abgebaut werden, sagte Staatsekretär Dirk Schrödter (CDU). „Unser Ansatz umfasst neben dem Ausbau der digitalen Infrastruktur auch die Basisversorgung in Bildung, Gesundheit und öffentlichem Nahverkehr“, versprach der Politiker. Dabei werde auf eine enge Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort gesetzt.

Handwerker und Unternehmer fordern bereits seit Jahren, dass die wesentlichen Infrastrukturprojekte im Unterelberaum und an der Westküste in Angriff genommen werden müssen. Dazu gehört nach Angaben des Unternehmensverbands Unterelbe Westküste unter anderem die Fertigstellung der A 20 mit fester Elbquerung sowie der bedarfsgerechte Ausbau der A 23/B 5-Verkehrsachse Richtung Norden. Auch die flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen sei Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft, sagte Geschäftsführer Sebastian Koch. „Zu viel Arbeitszeit geht im Stau auf den Straßen verloren.“ - dpa

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